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Celine Appels
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Ausgesetzter Präzenzunterricht: Schulen ziehen Bilanz

Seit Montag dürfen Eltern von Schülern bis Klasse Sieben auch bei uns im Kreis entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder von Zuhause aus lernen lassen. Wir haben Bilanz nach dieser besonderen Schulwoche gezogen. Für alle anderen Jahrgänge ist Homeschooling in dieser Corona-Lockdownphase verpflichtend.

Montag und Dienstag war noch ein Großteil der Kinder in der Schule, seit Mittwoch sitzen aber deutlich weniger in den Klassenräumen.

An der Brüder-Grimm-Schule in Telgte fehlt seit Mittwoch die Hälfte der Schüler im Unterricht. Eigentlich gehen dort 220 Grundschulkinder zur Schule, sagte uns Schulleiterin Sabine Senkbeil.

Das Homeschooling klappe aber sehr gut – die Schulen in Telgte haben sich miteinander abgestimmt – zum Beispiel über die Kontrolle der Aufgaben. Außerdem werde kein Unterschied zwischen Distanz- und Präsenzunterricht gemacht.

Besonders klein sind die Klassen an der Eichendorffschule in Beckum geworden: dort sitzen nur noch 4 bis 6 Kinder im Unterricht, sagt  Rektorin Andrea Schlinkmann. Auch da laufe das Homeschooling gut – mit Wochenplan und Projektarbeit.

Am Gymnasium Laurentianum in Warendorf läuft es nicht so gut. Schulleiterin Marlis Ermer spricht von einem Wechselbad der Gefühle, in das man geworfen worden sei. Sie hätte sich mehr Vorlauf gewünscht. Man habe aber das Beste  draus gemacht:

Die Fritz-Winter-Gesamtschule in Ahlen zieht dagegen eine positive Bilanz der bisherigen Woche. In dieser Woche seien kaum Rückfragen von Eltern zum Ablauf dieser Woche gekommen, sagte FWG-Leiter Alois Brinkkötter auf Radio WAF-Nachfrage. Er ist froh, dass die FWG digital so gut aufgestellt ist. Das bewähre sich in dieser Situation.

Obwohl der Präsenzunterricht seit Montag aufgehoben ist, sind aus den jüngeren Jahrgängen noch viele Kinder in die Gesamtschule gekommen, sagte uns Brinkkötter.

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