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Lars Niermann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Nachfrage zu Tiefflügen der Bundeswehr

Quelle: Luftwaffe/Petersen

Tief-Flieger über dem Kreis Warendorf sind selten geworden. Umso mehr fallen sie auf. So am Mittwoch im Bereich Rinkerode /  Drensteinfurt. Eine Hörerin hatte uns drei sehr tiefe Überflüge von Düsenjägern gemeldet. Zwei davon am Abend. Wir haben beim Luftfahrtamt der Bundeswehr nachgefragt.

Nach Auswertung der Radar-Daten wurden Überflüge im Rahmen der Tiefflug-Ausbildung bestätigt: um 15 Uhr 16 am südlichen Ortsrand von Rinkerode in einer Höhe von 220 Metern. Um 20 Uhr 30 und drei Minuten später an gleicher Stelle jeweils ein Kampfflugzeug der Bundeswehr im Rahmen der Nacht-Tiefflug-Ausbildung in Höhen von rund 340 Metern beziehungsweise 370 Metern überflogen. Im Gegensatz zu Tiefflügen am Tag, die weder an Strecken noch an Sonderzonen-Regelungen gebunden seien, existiere für Tiefflüge bei Nacht ein speziell dafür festgelegtes Routennetz in Deutschland, teilte uns eine Sprecherin des Luftfahrtamtes der Bundeswehr mit. Die Mindestflughöhe betrage hier 300 Meter und sei somit eingehalten worden.

Der Tiefflug über Drensteinfurt-Rinkerode fand am Mittwoch-Nachmittag in einer Höhe von 220 Metern statt. Die gehört zu einem streng limitierten Kontingent des Bundesverteidigungs-ministeriums. Hier darf die einzuhaltende Mindestflughöhe von 300 Metern auf bis zu 150 Meter über Grund verringert werden. Beim Überflug von Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern – wie Hamm, Münster, Bielefeld oder Osnabrück - sei eine Mindesthöhe von 600 Metern einzuhalten, so eine Sprecherin des Luftfahrtamtes der Bundeswehr.  

Die Zahl der Tiefflüge ist bei der Bundeswehr seit 1990 stark gesunken. Von damals 40.000 Flugstunden pro Jahr auf unter 4.000. Das teilte uns eine Sprecherin des Luftfahrtamtes der Bundeswehr mit. Wir hatten nach einem besorgten Hörer-Hinweis nachgefragt. Am vergangenen Mittwoch waren im Bereich Rinkerode /  Drensteinfurt drei Tiefflieger am Nachmittag und Abend zwischen 220 und 370 Metern Höhe geflogen. Alles im Rahmen der Vorschriften, heißt es aus Köln, nach Auswertung der Radar-Daten.

 

 

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