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Johanna Schmidt
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

Oktober
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Dienstag, 20.10.

16.10.2020 - 10:00 Uhr   bis   21.10.2020 - 18:10 Uhr


"Herzlich herbstliche Aktionswoche" in Warendorf


Auch wenn der traditionelle Fettmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden kann, laden die Einzelhändler zum „herzlich herbstlichen“ Shoppingvergnügen in die Historische Altstadt ein. Den Auftakt bildet am Freitag, 16. Oktober ein Latenight Shopping bis 22 Uhr. Herbstliche Schnäppchentage mit besonderen Vergünstigungen bieten die Händler vom 16. – 21. Oktober an.

Der traditionelle Fettmarkt mit Kirmes, Vieh- und Landmaschinenmarkt, Krammarkt, Trödel und Reitturnier findet coronabedingt in diesem Jahr nicht statt.

Damit die Tradition Fettmarkt mit all den Facetten nicht in Vergessenheit gerät, laden die Warendorfer Einzelhändler im Zeitraum der Fettmarktwoche zum ausgedehnten Einkaufsbummel ein. Los geht es mit einem Latenight Shopping am Freitag, 16. Oktober. Dabei kann in entspannter Atmosphäre bis 22 Uhr eingekauft werden.

Bis zum eigentlichen Fettmarkt-Mittwoch, 21. Oktober, locken außerdem zahlreiche Fettmarkt-Vergünstigungen zum Shoppen nach Warendorf. Welche Angebote die teilnehmenden Geschäfte und Gastronomen genau machen, wird im Netz unter „herzlich herbstlich“ zu finden sein. Dort finden sich Rabatt-Coupons, die ausgedruckt oder per Smartphone im Geschäft  vorgelegt werden können. Die Rabatt-Coupons sind auch in Form eines Flyers erhältlich.

Eine Premiere feiert an diesem Wochenende die Führung durch das Dezentrale Stadtmuseum. Treffpunkt am Samstag und Sonntag ist hierfür das Stadtmodell am Historischen Rathaus um 11 Uhr. Anmeldungen nimmt die Tourist-Information, Emsstraße 4, entgegen.

Zur Erinnerung an die Fettmarktkirmes und die Tradition halten die teilnehmenden Händler für Ihre Kunden ein Lebkuchenherz bereit.

Die Aktionswoche wird abgerundet durch ein Schätzspiel. Um den Gewinn, einen Jahresvorrat eingemachter Gurken und Gemüsespezialitäten, zu erhalten, muss man das Gewicht eines Riesenkürbisses am Historischen Rathaus schätzen. Das Schwergewicht der Sorte „Atlantic Giant“ wird vom Hof Austermann bereitgestellt. Teilnahmekarten gibt es bei der Stadt Warendorf, allen teilnehmenden Händlern sowie dem Hofladen Austermann.

20.10.2020 - 10:00 Uhr   bis   25.10.2020 - 17:00 Uhr


Trödelmarkt "Aktion Kleiner Prinz" in Warendorf


Warendorf
Gelände am Hartsteinwerk 5

Vom 20. – 25. Oktober 2020 veranstaltet die Aktion Kleiner Prinz von jeweils 10 bis 17 Uhr den traditionellen Trödel auf ihrem Gelände am Hartsteinwerk 5 in Warendorf. „Aber Trödelmarkt wird es diesmal nicht heißen“, verrät Sylvia Oertker, die Vorsitzende der Kinderhilfsorganisation, „denn wir müssen uns im Wesentlichen auf unsere Halle beschränken, um den Coronabedingungen gerecht zu werden. Es wird also etwa so sein, als würde man ein Kaufhaus oder einen Supermarkt besuchen. Da mittlerweile alle daran gewöhnt sind, Abstand voneinander zu halten, wird es wohl keine Probleme mit der Disziplin geben.“

Zudem dürfen immer nur bis zu 50 Besucher auf das Gelände gelassen werden. Dazu ist eine verbindliche Anmeldung im Internet mit der Angabe der persönlichen Daten notwendig. „Die nötige Software haben uns die Stadtwerke Warendorf zur Verfügung gestellt, mit der im Sommer die Anmeldung zum Besuch des Freibades organisiert wurde“, freut sich Sylvia Oertker, „hierfür vielen Dank.“

Außerdem haben die ehrenamtlichen HelferInnen der Aktion Kleiner Prinz ein Hygienekonzept entwickelt, das Fiebermessen am Eingang, mehrere Möglichkeiten der Handdesinfektion sowie das Tragen von Masken für alle Beteiligten vorsieht. „Es ist uns ganz wichtig, sowohl unsere Gäste als auch unsere Helferinnen und Helfer zu schützen, so gut wir es können“, versichert die Vorsitzende.

Die vielen Ehrenamtlichen sind schon jetzt damit beschäftigt, die im Laufe eines ganzen Jahres in Form von Sachspenden eingegangenen und als würdig erachteten „Trödelschätzchen“ zu sichten und für den Aufbau vorzubereiten. „Wir freuen uns auf den Trödel und auf unsere Besucherinnen und Besucher“, erklärt Sylvia Oertker, „und natürlich darauf, mit unseren Einnahmen den vielen Kinder in Not ein wenig helfen zu können.“

Anmeldungen sind möglich über die Homepage der Kinderhilfsorganisation Aktion Kleiner Prinz

(Startseite, Button Anmeldung zum Trödel). Die Organisatoren weisen darauf hin, dass unbedingt die ausgedruckten Tickets mitgebracht werden müssen, da ansonsten ein nachvollziehbarer Zugang nicht möglich ist. Zudem wird um pünktliches Erscheinen etwa 15 Minuten vor dem gebuchten Einlass gebeten. Das Mitbringen von Hunden ist in diesem Jahr nicht möglich.

Bild: Nord-Süd-Verlag

20.10.2020 - 15:30 Uhr


"Tiere in der Vorlesezeit"


Heute liest Marita Junkmann das Buch „Mein Freund das Krokodil“ von Brigitte Endres vor.

Toni traut sich kaum mehr auf den Spielplatz, weil er da von den gemeinen Jungen Ben und Leo geärgert wird. Doch eines Tages geschieht etwas Sonderbares: Als Tonis Mutter ihn auf den Spielplatz schickt, taucht plötzlich ein großes grünes Krokodil an Tonis Seite auf. Jetzt haben alle Respekt vor ihm. Doch um seinen grünen Freund bei Laune zu halten, muss Toni das Krokodil auch ab und zu füttern.

Verfolgen kann man die SLC-Online Vorlesestunde in der Facebookgruppe Vorlesestunde Stadtbücherei Ahlen.

Wir freuen uns auf viele Zuhörer !

Foto: Steinweg/LWL

25.09.2019   bis   10.01.2021


SONDERAUSSTELLUNG "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens mit der Natur" in Münster


Münster
LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 85

Corona-Infos

In der Natur sind Gemeinschaft und Feindschaft, Miteinander und Gegeneinander allgegenwärtig. Wer genau hinschaut, kann die Vielfalt der faszinierenden Lebensgemeinschaften zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen oder winzigen Mikroorganismen entdecken

Das Zusammenleben in Gemeinschaft bietet viele Vorteile für den Einzelnen, wie Schutz vor Fressfeinden. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Nutzen für alle Partner. Parasiten sind ein Erfolgsmodell der Evolution. Sie leben auf Kosten anderer und haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, mit denen sie nicht nur auf oder in ihre Wirte gelangen, sondern diese auch für ihre Zwecke manipulieren.

Auch wir Menschen leben in unterschiedlichsten Gemeinschaften. Wir pflegen Beziehungen zu einander, aber auch zu Tieren. Wir sind attraktive Wirte für Parasiten und gleichzeitig gefürchteter Fressfeind, der die Lebensgemeinschaft auf der Erde massiv beeinflusst.

Gehen Sie in der inklusiven Ausstellung auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von den vielfältigen Beziehungskisten begeistern, die im Laufe der Evolution entstandeen sind.

Dass das Zusammenleben mit anderen Organismen nicht immer ausschließlich zum gegenseitigen Vorteil ist, vermittelt die neue Sonderausstellung "Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt. Die Besucher erfahren Wissenswertes über die vielfältigen Formen und Facetten des Zusammenlebens und schärfen so auch ihren Blick für die "Beziehungskisten" in ihrer direkten Umwelt.

25.06.2020   bis   22.11.2020 - 00:00 Uhr


Ausstellung: "Eine Provinz verschwindet"


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 15

25. Juni 2020 – 22. November 2020

Vor genau 100 Jahren trat der Versailler Vertrag in Kraft. Nachdem der Erste Weltkrieg Millionen von Menschenleben gefordert hatte, schufen die Friedensschlüsse zwischen der Entente und den Mittelmächten – die Pariser Vorortverträge – eine neue Friedensordnung für Europa. Die Regelungen führten aber auch zu radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen. Besonders die in den Verträgen beschlossenen territorialen Bestimmungen führten zu gewaltigen politischen und sozialen Umwälzungen.

14 neue Staaten entstanden, es gab 11.000 Kilometer neue Außengrenzen. Damit verbunden kam es zu Zwangswanderungen bisher nicht gekannten Ausmaßes: Mitte der 1920er Jahre lag die Zahl der Flüchtlinge, Vertriebenen und Umsiedler bei fast zehn Millionen Menschen. Allein die Mittelmächte hatten mindestens zwei Millionen Menschen aus ihren verloren gegangenen Territorien aufzunehmen.

Die Wucht der Vertragsbestimmungen traf das Deutsche Reich hart. Neben anderen Abtretungen waren es vor allem die Gebietsverluste im Osten, die weitreichende Folgen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft hatten.

Für die Provinz Westpreußen wirkte sich die Forderung des in Versailles neu gegründeten Staates Polen nach einem freien Zugang zur Ostsee besonders negativ aus. Der größte Teil der Provinz wurde aufgrund der Friedensbestimmungen abgetreten und bildete als Woiwodschaft Pommerellen einen Teil des neuen Staates Polen. Die staatliche Existenz der Provinz Westpreußen war mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 beendet, hunderttausende Menschen verließen ihre Heimat. Nur in einem kleinen Teil der Provinz konnten die Menschen im Rahmen einer Volksabstimmung 1920 über die staatliche Zugehörigkeit dieses Gebietes entscheiden – wie zeitgleich in Ostpreußen stimmten hier über 90 Prozent der Menschen für den Verbleib bei Deutschland.

Die Ausstellung ruft die weitreichenden Vorgänge dieser Jahre in Erinnerung und geht auch der Frage nach, wie sich die territorialen Veränderungen auf die Gesellschaften in Deutschland und Polen auswirkten. Dabei spielt auch die Frage eine bedeutende Rolle, wer von den Deutschen nach 1920 die Provinz Westpreußen verließ und wer blieb. Auch die Frage nach der Herkunft der neu in die vormals deutschen Gebiete zugewanderten Polen ist hierbei von Bedeutung.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr

Eintritt:
Eintrittspreis 4,00 €
Ermäßigt 2,50 €
Familienkarte 7,00 €

Foto: Wiebke Haas

09.08.2020   bis   25.10.2020 - 22:48 Uhr


"Equi Animo - Die Seele der Pferde" - Wiebke Haas


Warendorf
Dezentrales Stadtmuseum
Historisches Rathaus am Markt

"Equi Animo - Die Seele der Pferde" - Wiebke Haas
09. August - 25. Oktober 2020

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr, montags immer geschlossen.

Mit der Ausstellung "Equi Animo - Die Seele der Pferde" entführt die Tierfotografin Wiebke Haas im historischen Rathaus der Pferdestadt Warendorf in der Welt der Pferdefotografie. Nach dem die Kaufmannschaft im Jahre 2016 mit der Ausstellung „Pferde“ des französischen Fotografen, Journalisten und Naturschützers Yann Arthus-Bertrand für Furore sorgte können sich Pferdefreunde und Fotografen nun auf ein weiteres Highlight aus diesem Bereich freuen.

„Angefangen hat alles mit den Pferden aus der Nachbarschaft. Ich begann mit etwa 14 Jahren mit dem Reiten und war sehr schnell Feuer und Flamme für die Pferde.“ Nach dem Abitur absolvierte Sie eine klassische Fotografieausbildung und fand vor allem in der schulischen Ausbildung den Kontakt zur Fine-Art und Werbefotografie. Ein Bildband eines der renommiertesten Fine-Art-Tierfotografen der Welt, Tim Flach konkretisierte ihre Zukunftsvision: „Mich haben diese Aufnahmen komplett fasziniert. Das Spiel mit Formen, Linien und Licht ist sagenhaft. Genau in diese Richtung wollte ich auch gehen.“ Wiebke Haas fragte den Briten, ob sie ein Praktikum bei ihm absolvieren könne. Flach sagte zu und Ende 2013 machte sie sich auf den Weg nach London – ein weiterer Schritt auf ihrem Karriereweg. „Bei Flach habe ich gelernt, warum ein Bild funktioniert und wie man es rund macht, welche Regeln man beachten muss“, erzählt Haas. „Ich habe von ihm viel über das Licht gelernt und wie ich es so steuern kann, sodass ich den gewünschten Effekterzielen kann. Darauf aufbauend entwickle ich jetzt meine eigenen Bildideen.“ Seitdem arbeitet die 29-Jährige als selbstständige Fotografin, Buchautorin, setzt eigene Fotoprojekte um und ihre Arbeitsweise war Thema einiger TV-Produktionen. Zudem hat sie eine Reihe bedeutender Auszeichnungen gewonnen unter anderem den dritten Platz des renommierten Sony Word Photography Awards.

Teile dieser in der Kategorie „Natural World & Wildlife“ ausgezeichneten Arbeiten werden nun in der Ausstellung „Horsestyle“ im historischen Rathaus in Warendorf gezeigt. Rund 50 großformatige Fotografien zeigen die verschiedenen Serien der Fotografin. Neben den bekanntesten Schüttelbildern der Serie Horsestyle werden auch eher grafische Motiv aus den Serien Wild Things und Köpfe gezeigt.

Der Eintritt ist frei !

Bild: Manuel Schroeder

09.08.2020   bis   25.10.2020 - 22:48 Uhr


Manuel Schroeder - "Concrete Delusion - Ressourcen und Landmarken"


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

Manuel Schroeder

Concrete Delusion
Ressourcen und Landmarken

09. August - 25. Oktober 2020

Das Kunstprojekt „Concrete Delusion“ ist eine medial-kulturarchäologoische Recherche zu den Ursprüngen des Materials Beton, seinen architektonischen Hinterlassenschaften im öffentlichen Raum und deren künstlerischen Transformationen. In der Projektphase „Translocations and Transformations“ geht das Projekt an die Ursprünge des Materials. Dabei gilt die Region Beckum/Münsterland als Hotspot und historisches Zentrum der deutschen Zement- und Betonproduktion. Orte und Landschaften lösen sich auf, entstehen neu, verändern sich. Eine außergewöhnliche Nachbarschaft von Mensch und Industrie bildet die audiovisuelle Textur der Stadt Beckum: Mit den Mitteln von Fotografie, Soundsampling und Video erforscht Manuel Schroeder die temporären Landschaften, die Zwischenwelten der Entnahme des Materials, über die Wege des Gesteins  bis hin zur Renaturierung der Landschaften. Die künstlerische Arbeit geschieht in einem Umfeld permanenter Veränderungen und unterliegt einem Prozess zwischen Surrealismus und Abstraktion. An diesen Orten entsteht für die Region Beckum ein „audio-visueller Nachtwanderweg“ mit dem Titel „The Green Line“. Die künstlerisch-medialen Werke aus den regionalen Recherchen sind im Rahmen der Ausstellung „Concrete Delusion - Ressourcen und Landmarken“ im Stadtmuseum Beckum in der Zeit von August bis Oktober 2020 zu erleben.

Manuel Schroeder lebt und arbeitet in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Osteuropa als freischaffender Bildender Künstler.

Zum Ausstellungsprojekt erscheint eine künstlerisch-dokumentarische Buchpublikation mit dem Titel „Concrete Delusion“ über die insgesamt zweijährige Projektarbeit. Eine APP verbindet die Formate „Beckumer Zementroute“ und „NRW Skulptur“.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Henning Rehbaum, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag NRW.

Di - Fr/So 9.30 – 12.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Sa 15.00 – 17.00 Uhr

Sonderregelungen und Führungen nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Info: www.beckum.de

Foto: Max Kruggel

01.09.2020   bis   31.10.2020


Ausstellung „100 % Mensch“ in Ahlen


Ahlen
Bürgerzentrum Schuhfabrik
etage eins
Königstraße 7

01. September - 31. Oktober 2020
täglich 11.00 - 21.00 Uhr (außer sonntags)

Das Bürgerzentrum Schuhfabrik und die Kulturfabrik in Hoyerswerda verbindet eine lange produktive freundschaftliche Beziehung. In der Zeit sind viele Projekte mit der „Ost-West“ Thematik durchgeführt worden und immer wieder fanden gegenseitige Besuche zwischen den beiden 600 Km voneinander entfernten Kulturzentren statt.

Auch das Fotoprojekt „100% Mensch“ , das noch bis Ende Oktober in der „etage eins“ der Schuhfabrik zu sehen ist, entsprang aus einem dieser Besuche. Bereits 2018 bewunderte eine Delegation aus Ahlen die dort entstandenen Bilder eines demographischen Fotoprojektes von Sabine Proksch von der Kulturfabrik mit dem Fotografen Rico Hofmann. Im Rahmen des Projektes „30 Jahre Deutsche Einheit – immer noch Ost und West“ griff die Schuhfabrik diese Idee begeistert auf und gemeinsam mit dem Sendenhorster Fotografen Max Kruggel schafften die beiden Projektorganisatorinnen Maike Walter und Nazanin Asgari ein Ahlener Gegenstück und fügten beide zu „100% Mensch“ zusammen.

In Ahlen leben aktuell ca. 54.000 Menschen. Die Gesamtzahl der Einwohner im Jahr 2018 wurde genau wie in Hoyerswerda auf 100 Menschen heruntergerechnet und je Lebensaltersdekade ein Foto erstellt. 100 Menschen repräsentieren somit die Altersverteilung in der Stadt Ahlen.

Gemeinsam mit den Fotos aus Hoyerswerda sind seit Anfang September in der „etage eins“ der Schuhfabrik, jeweils zehn Fotos aus einer ost- und einer westdeutschen Stadt ausgestellt. Der direkte Vergleich ermöglicht Rückschlüsse auf die Alterspyramide. Daraus resultieren viele Gesprächsanlässe über die demographische Entwicklung von Ahlen und Hoyerswerda. Wie ist die Altersverteilung von jüngeren und älteren Menschen in den beiden Städten? Was kann eine Stadt tun für ihre junge Bevölkerung? Wie gestaltet sich das Leben in einer Kleinstadt ohne Jugendliche? Was passiert bei Überalterung und welche Planungsfragen beschäftigen dann die Politik?

Sichtbar macht die Ausstellung ebenfalls die Verteilung von Männern und Frauen. Die Örtlichkeiten für die jeweilige Fotosession geben außerdem kleine Einblicke in die städtebauliche Struktur der beiden Städte.  

„Ein großer Dank gilt den 100 Beteiligten, die an den Fototerminen teilgenommen haben. Sie sind diejenigen, die 100 % Menschen der Stadt Ahlen darstellen.“ finden die beiden Organisatorinnen Maike Walter und Nazanin Asgari.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen und der LAG Soziokultur NRW.

05.09.2020 - 10:00 Uhr   bis   28.11.2020 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "HandwerksKunst" in Warendorf


Westpreußisches Landesmuseum
Franziskanerkloster
Klosterstraße 21

05. September bis 28. November 2020

Kai Geath: Fantastische Pfeifen

und

Manfred Kronenberg: Fabelhafte Bilder

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr

Jobst Tilmann, ZONE 2, 2019, Acryl auf Leinwand, 220 x 190 cm ©VG-Bild Kunst, Bonn, 2020

06.09.2020   bis   08.11.2020


AUSSTELLUNG "Jobst Tilmann. Anfang ohne Ende" in Ahlen


Ahlen
Kunstmuseum
Museumsplatz 1

06. September - 08. November 2020

am 7. März 2020 eröffneten wir die Ausstellung Jobst Tilmann- Anfang ohne Ende im Kunstmuseum Ahlen. Die retrospektive Ausstellung zu Jobst Tilmann (*1949) mit über 150 Werken gibt Einblick in ein spannendes Œuvre, das sich erstaunlich konsequent und vielseitig entwickelt hat. Der Künstler, der seit 10 Jahren in Wiedenbrück lebt, hat lange in Frankreich und bei Hannover gearbeitet. Er sieht mit einer Ausstellung, die in unterschiedlichen Räumen nach einem durchgehenden Konzept sehr dicht und sinnlich arrangiert ist, auf 35 Jahre seines Schaffens zurück. Nach drei Tagen mussten wir wie alle Kultureinrichtungen und Museen schließen.

Nach der coronabedingten Schließung der Präsentation sind wir in der glücklichen Lage, verkünden zu können: „Anfang mit glücklichem Ende.“ Das Kunstmuseum Ahlen öffnet erst Anfang September, dann wieder mit Jobst Tilmann!

Jobst Tilmanns Ausstellungstitel „Anfang ohne Ende“ war mit Blick auf die derzeitige Situation nahezu prophetisch! Vor über einem Jahr wählte der Künstler den Titel, der im März plötzlich eine aktuelle Bedeutung bekam, als Credo für seine Arbeit. Ganze drei Tage, vom 8. bis zum 10 März, war die retrospektive Schau im Kunstmuseum Ahlen geöffnet, dann schlossen sich die Türen. Der Anfang war gelungen, über 130 Gäste kamen zur Preview und zur Eröffnung, insofern hatte Jobst Tilmann Glück.! Dass es zunächst ein „Anfang ohne Ende“ bleiben würde, zeichnete sich bald ab. Die Ausstellung zwei oder drei Wochen bis zum offiziellen Ende am 24. Mai wieder zu öffnen, war keine Option für das Museumsteam. Durch mögliche Umplanungen kann das Kunstmuseum Ahlen die Ausstellungszeit im Herbst nachholen. Das gelingt natürlich nicht immer. Vieles ist im Moment in Bewegung, denn auch andernorts verschieben sich Ausstellungen, wir haben in diesem Fall Glück gehabt, heißt es aus dem Museum. Im Sommer war von Juni bis August schon lange eine Renovierungs- und Bauphase angesetzt, die wie geplant durchgeführt wird. So bekommt Jobst Tilmann. Anfang ohne Ende am 6. September eine Wieder-Eröffnung und am 8. November ein „glückliches„ Ende. Von ihrer Ausstrahlung und gedanklichen Konzeption sind die Werke äußerst spannend, da sie sich mit grundsätzlichen Strukturen des menschlichen Lebens beschäftigen. Die späte Wiedereröffnung gibt Hoffnung, dass Besucher die Ausstellung ohne große Einschränkungen wieder genießen können.

Anlässlich des 70. Geburtstages von Jobst Tilmann zeigt das Kunstmuseum Ahlen eine retrospektiv angelegte Ausstellung mit über 150 Werken des Künstlers. Die Präsentation gibt Einblick in ein gereiftes Œuvre, das von konzeptueller Stringenz und Vielseitigkeit geprägt ist. Jobst Tilmann, dessen prozesshaft angelegte Malerei und Zeichnung zu Anfang von der abgelegenen Welt unterirdischer Steinbrüche inspiriert wurde, entwickelte eine vom Naturvorbild völlig unabhängige Gestaltung. In den 1990er Jahren entstanden Bildsysteme, in denen der Künstler die Tektonik einer klaren orthogonalen Ordnung mit der Organik natürlicher Bewegungen verknüpft. Bereits hier entwickelte sich eine besondere Balance zwischen Stabilität und Vitalität, die er ab Mitte der 2000er Jahre unter entgegengesetzten Vorgaben fortführte. Jobst Tilmann generiert Prozesse, in denen Entwicklung und Variation nicht mehr durch Gesetz und Abweichung, sondern durch Zufall und Auslese entstehen. Er reagiert auf impulsive, informelle Abläufe mit ordnenden Eingriffen. Jobst Tilmann trennt uninteressante Gebiete von bedeutenden Zonen durch verschiedene Methoden der Übermalung und Abgrenzung. Seine aktuelle Arbeit ist geprägt von einem neuen, überraschenden Bildausdruck und interessanten Evolutionsprozessen, in denen Formen entstehen, die der Künstler seit 2011 auch durch dreidimensionale Formschnitte isoliert und als plastische Objekte einer realen Körperwelt annähert.

Foto: Museum Abtei Liesborn

13.09.2020 - 14:00 Uhr   bis   31.12.2020 - 17:22 Uhr


AUSSTELLUNG "Das Liesborner Evangeliar und die Schreibkunst im Mittelalter"


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

Bevor das Liesborner Evangeliar in Zukunft dauerhaft im Museum Abtei Liesborn ausgestellt werden wird, präsentiert das Haus vorab eine kleine vierteilige Ausstellung zu der 1000 Jahre alten Handschrift sowie zur Schreibkunst des Mittelalters im Allgemeinen. Die Präsentation beginnt im Foyer, wo auf Stoffbahnen Auszüge aus den ersten Seiten der vier Evangelien des Liesborner Evangeliars zu sehen sind.

Wissenswertes zur Reise des Evangeliars bis zu seiner Rückkehr nach Liesborn, zu den Hintergründen und seiner Entstehung vermitteln die Teile 2-3 der Ausstellung.

 

Der abschließende Part der Schau zeigt die Buchherstellung in den Schreibstuben der Klöster vor der Erfindung des Buchdrucks. Der Besucher taucht ein in die Welt der mittelalterlichen Skriptorien und erfährt, mit welch außergewöhnlichen Materialien Bücher von Hand produziert wurden, wie aufwendig ihre Herstellung und welches Wissen dazu nötig war. Farben, Tinte und Bindemittel fertigte man aus Mineralien, Pflanzen und tierischen Stoffen, sogar Schildkrötengalle, Läuse und Grünspan wurden verwendet.

Der Beschreibstoff Pergament wurde in einem aufwendigen Verfahren vorbereitet, als Schreibwerkzeuge dienten Kiel- und Rohrfedern, Farben wurden in Muschelschalen angerührt. Spezialisten, die ihr Handwerk in jahrelanger Ausbildung mühevoll erlernen mussten, waren für Schrift, Illumination und Initialen zuständig. Viele Informationen zur Bedeutung des Buches im Mittelalter ergänzen die Ausstellung: wie kostbar ein Buch war, wie der Leihverkehr organisiert wurde, welche Bücher kopiert wurden und zu welchem Zweck.

Öffnungszeiten des Museums Abtei Liesborn:
Di-Fr: 9-12 und 14-17 Uhr
Sa. + So.: 14-17 Uhr
An den Feiertagen geschlossen

Foto: Museum Abtei Liesborn

17.09.2020   bis   19.09.2021


Ausstellung "... das Land, wo die Zitronen blühn ..."


Wadersloh-Liesborn
Museum Abtei Liesborn
Abteiring 8

17. September 2020 - 19. September 2021

" ... das Land, wo die Zitonen blühn ..."
Impressionen der Italienreise Theobald von Oers

Die Kabinettausstellung versammelt 16 Bleistiftzeichnungen, eine Öl-Skizze sowie zwei Ölgemälde, die Eindrücke von Theobald von Oers Italienreise wiedergeben.

Zusammen mit seinem Freund Hermann Matthäi, dem Sohn seines Dresdner Lehrers Friedrich Matthäi, reiste Theobald von Oer im Spätherbst 1836 von Nizza aus nach Italien. Ihr Reiseziel war Rom, wo sie sich zwei Jahre lang aufhalten sollten. Von Rom aus reiste von Oer immer wieder in die nahe gelegenen Regionen Latium sowie in die Campagna Romana. Ebenso bereiste er in den Sommermonaten des Jahres 1838 die Inseln Capri und Ischia sowie weitere pittoreske Orte am Golf von Neapel. Italien war in jener Zeit das Sehnsuchtsland par excellence. Künstler aus ganz Europa zog es dorthin. Die bevorzugten Reiseziele waren Rom und Neapel. Die sonnendurchflutete, arkadische Landschaft Italiens, in der es Tempel und Ruinen zu entdecken gab, war das erklärte Lieblingsmotiv vieler Künstler. Daneben hat Theobald von Oer wiederholt Vertreter*innen der heimischen Bevölkerung in ihren volkstümlichen Trachten dargestellt sowie Ansichten italienischer Städte geschaffen.

Die Italienreise war für von Oers weiteres Schaffen von prägender Bedeutung.

Kontakt + Öffnungszeiten

Pablo Picasso und Joan Miró, Vallauris 1948 Foto: (c) Successió Miró Archive

19.09.2020 - 11:00 Uhr   bis   31.01.2021 - 17:00 Uhr


AUSSTELLUNG „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ in Münster


Münster
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1

Zum 20. Geburtstag hat das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster rund 70 Werke von Joan Miró als Dauerleihgabe überreicht bekommen. Die komplette neue Sammlung des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe ist ab 19. September 2020 in der großen Ausstellung „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ zu sehen. Die Schau zeichnet die sich immer wieder kreuzenden Wege der beiden Spanier nach und zeigt mit rund 100 Lithografien, Radierungen, Aquatinten, Holzschnitten, Fotografien, Filmen und einem Brief von Joan Miró die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren künstlerischen Bildsprachen.

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr.
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Hygienehinweise:
Es besteht Maskenpflicht!
Im Eingangsbereich stehen Handdesinfektionsmittel bereit.
Wir bitten um die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m.

BArch B 145 Bild 00014228

05.10.2020   bis   18.12.2020


Ausstellung "Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit"


Oelde
Volkshochschule
Herrenstraße 7

Die Volkshochschule Oelde-Ennigerloh wirft mit einer Ausstellung Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. Sie erinnert damit an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Weiter berichtet sie von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der deutschen Einheit.

Die Schau umfasst 20 Tafeln und präsentiert über 100 zeithistorische Fotos und Dokumente. QR-Codes verlinken zu 18 Videointerviews mit Akteurinnen und Akteuren der Friedlichen Revolution. Dazu kann das freie WLAN der Volkshochschule Oelde-Ennigerloh sowie ein ipad für den Besuch der Ausstellung genutzt werden. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Deren Autor und Kurator ist der Berliner Historiker Dr. Ulrich Mählert, der den Arbeitsbereich Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung leitet.

Die Ausstellung ist während der üblichen VHS-Zeiten bis zu den Weihnachtsferien zu besichtigen. Weitere Informationen in der VHS-Geschäftsstelle unter 02522/72-722.

Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung/Bundesregierung/Harald Kirschner

Silvano Bertolin, Abguss der Laokoon-Gruppe, 2006. © Foto: LWL/Neander

09.10.2020 - 10:00 Uhr   bis   14.02.2021 - 18:00 Uhr


AUSSTELLUNG "Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle" in Münster


Münster
LWL Museum für Kunst und Kultur
Domplatz

09.10.2020 bis 14.02.2021

Neid und Wut, Liebe und Hass, Begehren und Eifersucht - starke Gefühle sind so alt wie die Menschheit selbst. Im westlichen Kulturkreis reicht die künstlerische Auseinandersetzung mit den menschlichen Emotionen und Leidenschaften bis in die Antike zurück. In der Ausstellung "Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle"  schlägt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster zum ersten Mal mit 200 Exponaten einen Bogen bis in die heutige Zeit, vom Kindermord in Bethlehem bis zur aggressiven Propaganda von Trump.

"Gefühle prägen unsere Gesellschaft und unser Miteinander. In Krisenzeiten, wie
aktuell der Corona-Pandemie, begleiten uns Angst und Schmerz oder auch Wut und Hoffnung", erklärt Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Die Ausstellung soll die Besucher emotional berühren und ihnen vor Augen führen, dass große Gefühle zeitlos sind."

Die Darstellung herzzerreißender, zutiefst beglückender und bis ins Mark erschütternder Figuren und Szenen zieht sich als roter Faden durch die Ausstellung. Die Schau versammelt Gemälde, Skulpturen, Fotos und Videoinstallationen mit Werken von Peter Paul Rubens, Anthonys van Dyck, Camille Claudel, Auguste Rodin, Egon Schiele, Edvard Munch, Käthe Kollwitz, Bill Viola und vielen anderen Künstlerinnen.

Berühmte Künstler haben sich über die Jahrhunderte in ihren Werken mit den Schmerzen des antiken Laokoons, dem Rausch des Bacchus, den Leiden Christi, dem ekstatischen Taumel und den Qualen liebender Menschen befasst. "Heute gibt es bei uns eine Sehn-sucht nach tiefen Empfindungen - und dies trotz oder auch gerade wegen der Bilderflut in den sozialen Medien. Die Kunst vermag diese Leidenschaften am intensivsten zum Ausdruck zu bringen", so Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. "Die Ausstellung lädt alle ein mitzufühlen mit dem, was sie hier sehen. Und das ganz analog."

2013 hatte die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Petra Marx, die Idee für die 2.000 Jahre umfassende Schau über große Gefühle in der Kunst. Große Gefühle empfindet die Mittelalter-Expertin jetzt selbst: "Ich bin sehr glücklich, dass wir diese Ausstellung trotz der Pandemie realisieren konnten. Alle Leihgaben sind gekommen, auch die Werke aus Frankreich, Italien und Großbritannien. Wir haben lange gezittert."

Sechs Kapitel
In sechs Kapiteln erzählt die Ausstellung von Freude und Trauer, Hingabe und Angst, Liebe und Hass. Wie sich diese Gefühle in Gesichtern und Gesten niederschlagen, steht dabei im Zentrum der Schau. Dabei erschüttert der schmerzverzerrte Blick der Muttergottes, die ihren toten Sohn in den Armen hält (Anthonys van Dyck, um 1618/20) genauso wie der misshandelte Körper einer Frau (Nan Goldin, 1984).

Der erste Raum empfängt die Besucherinnen mit dem Thema "Körpersprache". Eine inhaltliche Vertiefung findet im zweiten Raum statt, der Kunstwerke von der Antike bis in die Gegenwart mit Quellentexten verknüpft. Es folgt als Herzstück des Rundgangs der dritte Raum zu Liebesfreud und Liebesleid. Eine Beschäftigung mit den christlichen Passionen ermöglicht die vielfältige Bandbreite der Skulpturen, Gemälde und Videos im vierten Raum. Raum 5 ergründet die Bedeutung von Gefühlen im politischen Kontext.

Der letzte Raum hält den Betrachtern mit den dort versammelten Künstlerinnen-Selbstporträts auch den Spiegel ihres eigenen Seelenlebens vor. Zusätzlich können die Besucher auch ihre eigenen Gefühle untersuchen: Die sogenannte Leidenschaftskurve fragt ab, ob gerade Liebe, Hass, Gelassenheit, Wut überwiegen. Die Station zur Gesichtsekennung analysiert die Mimik der Besuchenden und übersetzt sie in Gefühle.

Begleitprogramm
Begleitet wird die Ausstellung von einem Programm, das von der tänzerischen Interpretation von Gefühlen bis zum jungen Zweig der wissenschaftlichen Emotionsforschung reicht. Öffentliche Führungen finden täglich statt, Tickets dafür können online gebucht werden. Eine digitale Tour bereitet auf den Besuch vor.

10.10.2020 - 00:00 Uhr   bis   25.10.2020 - 22:48 Uhr


"Mobiler Freizeitpark" in Münster


Münster
Schlossplatz

10. - 25. Oktober 2020

Der Send muss in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zwar ausfallen – eine Allianz aus Schaustellerverband Münsterland, BLB, Westfalenfleiß und der Stadt Münster hat nun jedoch Vollzug für eine alternative Veranstaltung gemeldet: Vom 10. bis zum 25. Oktober wird ein mobiler Freizeitpark auf dem Schlossplatz für Abwechslung sorgen. Offizieller Titel: "Freizeitpark-Münster – der Kirmesspaß am Schloss".

Vorgesehen ist zwar eine kleinere Ausgabe der sonst sendtypischen Besetzung, Karussells, Achterbahn, Autoscooter und Co wird es dennoch geben. Mit dabei ist auch ein 50 Meter hohes Riesenrad, das deutschlandweit Premiere feiert. Rund 70 Schaustellerbetriebe werden den Schlossplatz beschicken, knapp die Hälfte des üblichen Send-Umfangs, heißt es vom veranstaltenden Schaustellerverband.

Um den Hygiene-Vorgaben entsprechen zu können, wird der Platz großzügig bebaut, Reihen und Abstände deutlich breiter als bislang gezogen. In Fahrgeschäften und Warteschlangen herrscht wie an den Verkaufs- und Gastronomieständen Maskenpflicht. Alle Besucher werden registriert, für ausreichend Platz im Eingangsbereich wird gesorgt.

Foto: Kulturnomaden

15.10.2020   bis   06.12.2020


"Ausstellung KUNOKISTE" in Telgte


Telgte
"Kunokiste"
Günter-Grass-Brücke

  • Mechthild Komesker-Wörmann
  • Eddy Pinke

»Wegesrand – Poesie«
Von Münster über Kasewinkel nach Telgte.

Poesie ist in Versen geschriebene Dichtung. Die Poesie dieser Installation verwendet Gegenstände statt Worte.

Zu sehen bis Anfang Dezember 2020.

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