Alexandra-Saskia Peters

Davor...
... waren die Schule, die Uni, diverse Praktika in der PR-Branche und ein paar Monate bei einem Radiosender in Nürnberg, von dort habe ich die Liebe fürs Radio und für Brezn mitgebracht. Danach habe ich mich ins Kaffeebusiness verirrt. Zu denen mit den grünen Schürze und den tall, grande und venti Getränken - und ja, ich weiß: Tall bedeutet groß, ist aber die kleinste Größe. Warum das so ist? Das ist eben so! Die Karriere als Barista habe ich inzwischen an den Nagel gehängt und den Weg zu Radio WAF gefunden, und ich finde es toll hier. Warum das so ist? Das ist eben so!

Dabei...

... habe ich auf jeden Fall eine Menge Spaß. Und es ist spannend und überraschend, denn man weiß nie, was beim nächsten Termin passieren wird. Nur eine Sache, die passiert jedes Mal. Ich verlege bei jedem Radioauftrag mein Auto. Sonst verliere ich nie etwas, egal wie klein es auch sein mag. Nur meinen fahrbaren Untersatz, den suche ich immer wieder gerne. Egal wie groß oder klein die Stadt, der Ortsteil oder der Ort ist, ich parke meinen Wagen, gehe zu dem Termin und kann mich danach nicht mehr erinnern, wo ich ihn hingestellt habe. Notieren, wo er steht? Auch das vergesse ich. Also, wenn sie demnächst mal jemand fragt: "Haben Sie zufällig ein kleines, schwarzes Auto mit einem roten Blumenaufkleber parken sehen?" Dann bin ich das!

Danach...
... wenn ich nicht als rasende Reporterin unterwegs bin, gehe ich für mein Leben gern Kaffee trinken. Mit Freunden, mit Verwandten, allein, mit Fremden - egal, Hauptsache Kaffee trinken und dabei entspannen, Leute beobachten oder etwas Lesen.  Nebenbei lerne ich ausserdem Spanisch, zumindest versuche ich es. Freiwillig eine Sprache zu lernen, hat einen Nachteil, man wird nicht mehr, durch Tests, Klausuren oder Notendruck, gezwungen Vokabeln zu lernen. Aber das Wichtigste kann ich immerhin schon sagen: Quiero un café con leche, por favor.  Ich spreche nicht nur gerne, ich singe auch. Da ich nicht den ganzen Tag duschen kann, um singen zu können, mache ich das eben bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Das Singen, nicht das Duschen. Und ich versuche mich hin und wieder, mehr (tanzen) oder weniger (fiese Fitnesskurse) erfolgreich für Sport zu begeistern.

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