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Leslie Runde
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Album der Woche

Album der Woche: The Weeknd - "Dawn FM"

Er ist zurück: The Weeknd bringt zu Beginn des neuen Jahres seine Fans in Wallung: Denn mit "Dawn FM" kommt ein neues Album auf den Markt. Wir küren es als unser Album der Woche.

Der kanadische Pop- und R&B-Sänger The Weeknd hat nur wenige Tage vor Release sein neues Album "Dawn FM" angekündigt. Das ist jetzt seit dem 7. Januar raus. In einem kurzen Clip auf Instagram bezeichnet der 31-Jährige die neuen Songs als "akustisches Universum". Mit dabei sind unter anderem Schauspieler Jim Carrey, Sänger Quincy Jones und Rapper Lil Wayne. The Weeknd ist auch als Produzent und Songwriter tätig. Er ist dreifacher Grammy-Preisträger und hatte laut Verkaufscharts von Media Control mit dem weltweiten Erfolg "Blinding Lights" auch in Deutschland den erfolgreichsten Hit des Jahres 2020. Wir sind gespannt ob er mit seinem neuen Album an die Erfolge anknüpfen kann.


Album der Woche: Sebastian Fitzek - "Playlist"

Er kann nicht nur spannende Thriller schreiben: Sebastian Fitzek ist auch musikaffin und mit "Playlist" hat er eine Platte zu seinem neuesten Buch herausgebracht - unser Album der Woche.

Die Psychothriller von Sebastian Fitzek ziehen Millionen von Deutschen in ihren Bann. Auch Verfilmungen zu seinen Büchern gibt es schon einige. Jetzt hat Sebastian Fitzek mit "Playlist" ein neues Buch herausgebracht, zu dem es aber gleichzeitig auch ein Musikalbum gibt, auf dem sich Stars der Musikszene tümmeln. Silbermond, Rea Garvey, Tom Walker oder auch Joris haben sich die Ehre gegeben und einen Thriller-Soundtrack zum Buch herausgebracht. Verstanden werden soll "Playlist" allerdings nicht, dass es ein Soundtrack zum Buch sei, sondern eher, dass die Künstler selbst sagen können, es sei ihr Track. So zumindest die Vorstellung Fitzeks.

Wer das Buch lesen möchte, sollte demnach auch das dazugehörige Album hören. So entstünde eine für Fitzek perfekte Symbiose.


Album der Woche: Sting - "The Bridge"

Mit der Band The Police wurde er berühmt. Danach verzauberte Sting seine Fans mit einfühlsamen Balladen als Solokünstler. Nach Jahrzehnten voller Experimente bringt er nun ein neues Album heraus - und klingt dabei fast wie früher.

Berlin (dpa) - Nach 45 Jahren auf der Bühne sollte man wissen, was einen erwartet. Bei Gordon Matthew Sumner alias Sting ist das anders. Er mache noch immer denselben Job wie damals mit 25, sagte er vor Kurzem dem Berliner "Tagesspiegel" zu seinem 70. Geburtstag. In der Zwischenzeit hat sich der ehemalige Sänger und Bassist der Band The Police jedoch immer wieder neu erfunden. Jazz, Reggae, Pop, New Wave, Klassik, um nur einige seiner musikalischen Ausflüge zu nennen. Am 19. November hat Sting sein neues Album The Bridge herausgebracht. Wir würdigen es nun als unser Album der Woche.

Zuletzt hatte Sting älteres Material neu aufbereitet. Auf dem 2019 erschienenen Album "My Songs" präsentierte er seine großen Hits

("Englishman In New York", "If You Love Somebody Set Them Free") in leicht verändertem Arrangement. Die anschließende Tour fiel

coronabedingt aus und wird im kommenden Jahr nachgeholt. Auch in Deutschland ist Sting in mehreren Städten zu sehen, unter anderem in Berlin, Hamburg, München und Köln. Im Frühjahr veröffentlichte er zudem eine Duett-Sammlung aus den vergangenen 30 Jahren.

Nun also wieder ein reines Sting-Album: Es beginnt rockig mit "Rushing Water". Es folgt mit "If It's Love" ein Song zum Mitpfeifen - mit Bezug zur Vergangenheit: Aufgewachsen in der britischen Hafenstadt Newcastle half Sumner als kleiner Junge seinem Vater beim

Milchausfahren. Sein Vater sei kein besonders fröhlicher Mensch gewesen, verriet Sting dem "Playboy", aber er habe ständig gepfiffen. Ansonsten geht es auf dem neuen Album eher ruhig zu. Stings prägnante Stimme sticht hervor. Bei Balladen wie "For Her Love" fühlt man sich zurückversetzt in Zeiten von "Shape Of My Heart" und "Fragile". Stings langjähriger Begleiter und Gitarrist Dominic Miller darf da natürlich nicht fehlen. Auch der Titelsong des Albums "The Bridge" passt musikalisch zu früheren Erfolgen.

Mehr verraten wir nicht - hört lieber selbst rein. Wir wünschen viel Spaß.