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Alica Klinnert
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Was ist los im Kreis Warendorf?
Alle Veranstaltungen auf einen Blick

Veranstaltungstipps für den Kreis Warendorf

Was ist los bei uns im Kreis Warendorf? Wir halten euch immer auf dem Laufenden:

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Montag, 24.1.
naehmaschine

dav

24.01.2022 - 19:00 Uhr


"Nähen nach eigenen Wünschen"


Für Kurzentschlossene! Es sind noch Plätze frei im VHS Nähkurs für Anfänger*innen und Fortgeschrittene, der heute um 19 Uhr unter der Leitung von Anni Rösner startet. In diesem Kurs haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, herzustellen, was Ihrem Geschmack und Ihren Wünschen entspricht - von der Alltagsgarderobe bis hin zum Abendkleid. Jedes Kleidungsstück kann hier genäht oder auch geändert werden. Nähmaschinen sind vorhanden, eine eigene Maschine kann aber auch mitgebracht werden (Bedienungsanleitung nicht vergessen). Nähere Informationen erhält man bei der VHS Ahlen unter der Rufnummer: (02382) 59-436 oder über das Internet unter www.vhs-ahlen.de.

Plakat (c) Beate Fehrecke

10.09.2021   bis   30.01.2022


Ausstellung "Mythos Immenhof"


Oelde-Stromberg
Kulturgut Haus Notbeck
Gartenhaus
Landrat-Predeick-Allee 1

FR 10.09.2021 - SO 14.11.2021

  • Ursula Bruns' Jugendbuchklassiker "Dick und Dalli und die Ponys"

Im Rahmen des Projekts Fräulein Nette unterwegs reiten die Schriftstellerin Karen Duve und die Mezzosopranistin Bettina Bruns auf den Spuren von Annette von Droste-Hülshoff durch Westfalen. Das Kulturgut Nottbeck bereichert das Projekt durch einen besonderen Akzent. Im Mittelpunkt stehen dabei die Autorin Ursula Bruns und ihr Jugendbuch „Dick und Dalli und die Ponies“ aus dem Jahre 1952. Es beinhaltet nicht nur reformerische und aus heutiger Sicht ökologische Gedanken, sondern bildete auch die Vorlage für den legendären Film Die Mädels vom Immenhof (1955), der zu den bekanntesten deutschen Heimatfilmen zählt. Buch und Film werden ausführlich in Form einer Ausstellung vorgestellt, ebenso Leben und Werk der Autorin. Bruns gilt als Pionierin der Reiterszene und setzte sich für eine naturnahe Pferdehaltung ein, wofür sie mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurde – auch das ist ein Thema. Sie hat ca. 30 weitere Bücher verfasst, die teilweise ebenfalls verfilmt wurden.

Zur Eröffnung führen der Autor und Dramaturg Georg Bühren und Museumsleiter Walter Gödden ein Gespräch über die Autorin und ihren Bestseller „Dick und Dalli und die Ponies“, der es auf über 30 Auflagen brachte und noch heute, fast 70 Jahre nach Erscheinen, im Buchhandel präsent ist. Zum Abschluss des Abends liest Karen Duve eine Pony-Kurzgeschichte. Als begeisterte Reiterin erzählt die bekannte Schriftstellerin davon, wie "Dick und Dalli" sie geprägt haben und warum die Bände gerade bei Mädchen so beliebt waren - und es bis heute sind. Im Zusammenhang mit der Ausstellung erschien ein von Walter Gödden zusammengestelltes Ursula-Bruns-Lesebuch, das ihre wichtigsten Texte vorstellt.

Ausstellungseröffnung und Gespräch mit Georg Bühren und Walter Gödden sowie einer Kurzlesung von Karen Duve am 10.09., 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts Fräulein Nette unterwegs in Kooperation mit dem Center for Literature – Burg Hülshoff.

28.10.2021   bis   20.02.2022


»Romantik in Preußen zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln«


Warendorf
Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21

28. Oktober 2021 - 20. Februar 2022

Das Westpreußische Landesmuseum lädt am 28.10.2021 um 18 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung »Romantik in Preußen zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln« ein. Den Einführungsvortrag zu der von der deutschen Kulturstiftung der Vertriebenen entwickelten Ausstellung hält PD Dr. Christofer Herrmann.

Preußen spielte für die Geschichte der Romantik eine bedeutende Rolle, sowohl bei der Entwicklung einer romantischen Theoriebildung als auch in den Bereichen von Literatur, Bildender Kunst und Architektur. Dennoch sind die Begriffe „Romantik“ und „Preußen“ für den modernen Menschen kein sich automatisch einstellendes Assoziationspaar. Mit Preußen werden eher die typischen Tugenden eines an Strenge und Disziplin orientierten aufgeklärten Staatswesens verbunden, nicht aber die fantasievolle bis ins unheimliche reichende romantische Weltsicht. Im Zuge der Romantik wurde aber auch hier die mittelalterliche Vergangenheit idealisiert und deren Zeugnisse wie Burgen und Kirchen erneut wertgeschätzt und oft aufwändig wiederhergestellt. Die aus 33 farbigen Tafeln bestehende Ausstellung stellt die verschiedenen Facetten der Romantik in Preußen - zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln – an ausgewählten Beispielen vor. Hierbei werden die bedeutenden Einflüsse des Ostens auf den Westen vor Augen geführt – nicht zuletzt solche der heute nicht mehr zu Deutschland gehörenden Landschaften wie Ost- und Westpreußen.

Infos + Kontakt

14.11.2021   bis   20.02.2022


Ausstellung "Kindheitstraum und Gänsehaut"


Warendorf
Dezentrales Stadtmuseum
Historisches Rathaus
Markt 1

14. November 2021 - 20. Februar 2022

  • Film- und Theaterfiguren aus der Hand von Norman Schneider

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15:00-17:00
Samstag, Sonntag und feiertags 14:00-17:00 Uhr
montags immer geschlossen.

Eine Ausstellung der Stadt Warendorf.

27.11.2021 - 18:45 Uhr   bis   03.04.2022 - 18:46 Uhr


AUSSTELLUNG „Wildlife Photographer of the Year“ in Münster


Münster
Westfälisches Pferdemuseum
im Allwetterzoo Münster

Es ist der wohl wichtigste und renommierteste Wettbewerb für Naturfotografie: der „Wildlife Photographer of the Year“. Er findet in diesem Jahr bereits zum 57. Mal statt. Ausrichter ist das weltbekannte Natural History Museum in London. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Arbeit von Naturfotografen zu fördern, um das öffentliche Interesse für den Natur- und Artenschutz zu stärken. Die ausgezeichneten Bilder sollen ein Bewusstsein für die Schönheit der Welt, aber auch für die zunehmende Zerstörung von Lebensräumen schaffen, und zum Nachdenken und Handeln anregen.

Das Besondere: Der Wettbewerb ist offen für alle, die Spaß an der Fotografie haben. Ob alt oder jung, ob Profi oder Laie – jeder kann an dem Wettbewerb teilnehmen. In diesem Jahr beteiligten sich Fotografen aus 95 Ländern mit über 50.000 Aufnahmen: Von Pflanzenporträts, Unterwasserwelten über Tierfotografien bis hin zu Luftaufnahmen – die Bandbreite der eingereichten Bilder ist groß und deckt alle Aspekte der Natur ab. Eine Jury aus internationalen Experten wählt daraus die 100 besten Motive aus, die anschließend als Wanderausstellung auf große Welttournee gehen.

Das Westfälische Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster ist in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal Gastgeber der Deutschlandpremiere der „Wildlife Photographer of the Year“-Ausstellung. Die 100 prämierten Fotos sind dort vom 27. November 2021 bis zum 3. April 2022 zu sehen – exklusiv in NRW. 

Die Gewinner werden zwar erst Mitte Oktober in London bekannt gegeben, doch schon jetzt gibt es einen ersten Vorschmack auf die diesjährige Ausstellung. So gehört zu den Preisträgern die britische Fotografin Lara Jackson, die im Serengeti-Nationalpark in Tansania das blutverschmierte Porträt einer Löwin einfing. Das helle, sauerstoffreiche Blut am Maul der Großkatze zeugt davon, dass ihre Beute noch lebte, als die Löwin zu fressen begann. Dies passiert fast nur jungen, unerfahrenen Löwinnen – normalerweise töten die Tiere ihre Beute mit einem gezielten Biss in den Hals, ehe sie das Fleisch fressen.

Ein Tierporträt der anderen Art ist dem spanischen Fotografen Sergio Marijuán gelungen: Er hat einen jungen iberischen Luchs mit seiner Kamera festgehalten, der gerade in der Tür eines verlassenen Heubodens verharrt. Das Bild, auf das Sergio mehrere Monate warten musste, wirkt beinahe wie ein Kunstwerk. Um die Jahrtausendwende wäre der iberische Luchs, die kleine Schwesternart des eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten mehr als 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren vor. Dank eines aufwändigen Schutz- und Zuchtprogramms hat sich die Zahl der Raubkatzen inzwischen wieder leicht erhöht.   

Eine bedrohte Tierart steht auch beim Foto des australischen Fotografen Douglas Gimesy im Fokus: Es zeigt einen jungen Graukopf-Flughund, der mit der Flasche aufgezogen werden muss. Das Tier wurde mit drei Wochen verwaist in Melbourne aufgefunden und in ein spezielles Tierheim gebracht. 

Alle weiteren Siegerfotos und der Gesamtsieger werden am 12. Oktober 2021 bei der offiziellen Preisverleihung im Natural History Museum vorgestellt, in diesem Jahr erneut im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung. Ab dem 27. November 2021 sind die 100 „Wildlife Fotografien des Jahres“ dann im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zu sehen.

10.12.2021 - 19:48 Uhr   bis   15.02.2022 - 19:49 Uhr


AUSSTELLUNG Angelika Watteroth in Ahlen


Ahlen
Stadtbücherei

„Wer mag, kann sich auf einen regelrechten Kunstpfad begeben, den es so nur selten in Ahlen zu begehen gibt“, sagt der städtische Kulturfachbereichsleiter Christoph Wessels und macht damit aufmerksam auf eine Ausstellung in der Stadtbücherei Ahlen. Zu sehen sind dort Werke der Teltower Künstlerin Angelika Watteroth. Sie stammt aus Ahlens Partnerstadt in Brandenburg und zeigt ihr Können derzeit auch auf der Trafostation am Alten Hof. Im Rahmen der aktuellen „BürgerARTig“-Präsentation sind dort Bilder von Watteroth und Aufnahmen des Teltower Fotografen Dirk Pagels zu sehen. „Beide Orte liegen nur einen Sprung voneinander entfernt und laden zu einem gemeinsamen Besuch ein“, so Wessels.

  Die Malerin Angelika Watteroth, Jahrgang 1947, wendet sich neben Beruf, Haushalt und Kindererziehung 1982 dem Fernstudium der Werbegrafik zu. Drei Jahre später schließt sie ihr Studium an einer Schweizer Universität erfolgreich ab. Ihr Talent für Malerei und Zeichnung entwickelt sie bereits im Kunst-Leistungskurs in ihrer Gymnasialzeit und begleitet sie seitdem in ihrem Leben. Im Jahr 2000 wird sie vorzeitig pensioniert und beginnt ihren Weg in die Malerei. Durch die Beschäftigung mit dem Werk Lyonel Feiningers erfahren ihre Bilder einen deutlichen Wandel. Sie sagt selbst: „Es waren meine Gefühle, die die Farbentwicklung der Bilder bestimmten.“ Inzwischen habe aber die gegenständliche Darstellung wieder zugenommen.

Bis Mitte Februar ist die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten in der Stadtbücherei zu sehen: montags bis freitags 10:00 – 12:30 Uhr, 14:30 – 18:00 Uhr, mittwochs und vom 24. bis 31.12. geschlossen.

Bild: Stefan Behnke

14.01.2022   bis   04.02.2022


Ausstellung „Farben.Licht.Emotionen, Abstrakte Malerei, Stefan Behnke“


Ennigerloh
Alte Brennerei
Liebfrauenstraße 6

Die Alte Brennerei präsentiert vom 14. Januar bis 4. Februar 2022 die Ausstellung „Farben.Licht.Emotionen, Abstrakte Malerei, Stefan Behnke“. Die Eröffnung findet am Freitag, 14. Januar, um 18:30 Uhr statt.

Stefan Behnke, geboren in München, Jahrgang 1961, lebt seit 20 Jahren am Bayrischen Untermain und malt seit über 30 Jahren mit Künstlerölfarben, zeichnet mit Tusche und Zeichenstiften. Seit einem Jahr arbeitet er als Ingenieur in Ennigerloh. Wichtig sind ihm Beziehungen von Farben und Flächen, Strukturen und Formen. So hat er Weiterbildungen an der Sommerakademie Hochenaschau in Aktmalerei und –Zeichnungen bei Werner Maier sowie in abstrakter Malerei bei Prof. Nikolaus Hipp genossen. In seiner Malerei spielt er mit Emotionen und Gedanken, die sich in Strukturen fügen. Er löst Formen, Linien und Ebenen auf und ersetzt sie durch den Ausdruck von Farbstrukturen. Spannungen entstehen, Tiefen werden herausgearbeitet und Gegensätzlichkeiten werden sichtbar.

In der Ausstellung werden aktuelle und ältere Bilder präsentiert.

Die Ausstellung ist donnerstags bis sonntags während der laufenden Kino-Vorstellungen geöffnet. Der Eintritt ist frei. Einlass gemäß aktuell gültiger Coronaschutzverordnung.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass eine kurzfristige Absage oder Verschiebung aufgrund behördlicher Anordnungen im Zuge eines veränderten Infektionsgeschehens nicht ausgeschlossen werden kann.

14.01.2022   bis   04.02.2022


Ausstellung „Farben.Licht.Emotionen“


Ennigerloh
Alte Brennerei
Liebfrauenstraße 6

14. Januar - 04. Februar 2022

  • Abstrakte Malerei, Stefan Behnke

Stefan Behnke, geboren in München, Jahrgang 1961, lebt seit 20 Jahren am Bayrischen Untermain und malt seit über 30 Jahren mit Künstlerölfarben, zeichnet mit Tusche und Zeichenstiften. Seit einem Jahr arbeitet er als Ingenieur in Ennigerloh. Wichtig sind ihm Beziehungen von Farben und Flächen, Strukturen und Formen. So hat er Weiterbildungen an der Sommerakademie Hochenaschau in Aktmalerei und –Zeichnungen bei Werner Maier sowie in abstrakter Malerei bei Prof. Nikolaus Hipp genossen. In seiner Malerei spielt er mit Emotionen und Gedanken, die sich in Strukturen fügen. Er löst Formen, Linien und Ebenen auf und ersetzt sie durch den Ausdruck von Farbstrukturen. Spannungen entstehen, Tiefen werden herausgearbeitet und Gegensätzlichkeiten werden sichtbar.
In der Ausstellung werden aktuelle und ältere Bilder präsentiert.

Die Ausstellung kann donnerstags bis sonntags während der laufenden Kino-Vorstellungen besucht werden. Die Eröffnung findet am Freitag, 14. Januar, um 18:30 Uhr statt.

Weitere Infos

14.01.2022   bis   20.02.2022


Ausstellung "Winterzeit" in Warendorf


Warendorf
Modehaus ebbers
Münsterstraße 3

  • "Winterzeit" - Mundinger- Aquarelle in der Ebbers-Galerie

Er war auf der Suche nach Bildern der unbegradigten Ems, die in wenigen Monaten in der Ebbers-Galerie ausgestellt werden sollen. „Neben Bildern von Wilhelm Götting, Elli Grützner, Werner Scheidt und Heinz Eickholt, die ja in Warendorf mit ihren Emsbildern sehr bekannt sind, begegnete mir ein Aquarell von Friedrich-Wilhelm Mundinger: die Ems bei Telgte“. Damit begann für Rudolf Berger eine spannende Suche nach Informationen zu diesem Künstler.

Geboren in Offenburg, gestorben in Remscheid. Friedrich Wilhelm Mundinger studierte Volks- und Staatswissenschaften, promovierte zum Dr, rer. pol und war als beratender Volkswirt tätig. Außerdem war er Maler und Graphiker.  Bereits 1933 bekam er von den Nationalsozialisten Mal- und Ausstellungsverbot. So zog er 1936 in ein einsames Haus in Jägerhaus bei Telgte. Die Familie lebte zurückgezogen, die Bilder wurden nur „unter der Hand“ weitergegeben. 1944 wurden seine Frau und die beiden Töchter wegen jüdischer Abstammung in einem Arbeitslager bei Kassel interniert, konnten aber kurz vor Kriegsende, vor der drohenden Internierung im KZ Theresienstadt, mit Hilfe von Militärs fliehen: zusammen versteckte sich die Familie unter fremdem Namen bei Freunden in Delbrück bei Paderborn. Mit seinen Bildern musste Friedrich Wilhelm Mundinger die Familie ernähren. Der Aufenthalt in Delbrück war nur kurz, bereits im April 1945 zog die Familie wieder zurück nach Telgte. Mundinger beteiligte sich politisch am Aufbau nach dem Krieg, er war Mitglied des ersten von den Besatzungsmächten ernannten und auch des zweiten frei gewählten Landtages in Nordrhein-Westfalen, Kreisvorsitzender der FDP in Münster und Mitglied des Provinzialrates für Westfalen.

In der Kunstszene war Mundinger bestens vernetzt: Er war Mitglied der Künstlervereinigung Schanze in Münster, Vorsitzender des westdeutschen Künstlerbundes und im Präsidium des Landesverbandes Bildender Künstler in NRW.

Spezialität des Künstlers war die Nass-Nass-Aquarelltechnik. Für die Ausstellung in der Ebbers-Galerie konnte Rudolf Berger mehrere Original-Aquarelle zusammentragen. Ergänzend dazu sind Bilder einer Kunstmappe ausgestellt, die bereits 1947 unter dem Titel „Ein Meister moderner Aquarelle“ im Verlag Velhagen und Klasing in Bielefeld verlegt wurde. Die Original-Aquarelle und auch die hervorragenden Kunstdrucke, zeigen die künstlerische Qualität, die Friedrich Wilhelm Mundinger zu eigen war.

„Weil die meisten Bilder winterliche Motive haben, habe ich die Ausstellung „WinterZeit“ genannt- aber nicht nur weil Schnee und Eis zu sehen sind, sondern auch die sinnbildliche Kälte des Nachkriegswinters 1945/46 deutlich wird“, begründet Rudolf Berger die Wahl des Ausstellungstitels.

Die Heimatfreunde Delbrück befragten im Jahr 2010 Zeitzeugen zu der Situation am Ende des Weltkrieges 1945. Dabei wurden sie auch auf die Familie Mundinger aufmerksam. In der Ausstellung in der Ebbers-Galerie können die Ergebnisse dieser Recherche nachgelesen werden.

Die Ausstellung ist bis zum 20. Februar 2022 zu besichtigen während der Öffnungszeiten des Modehauses Ebbers in Warendorf. Der Eintritt ist frei.

Bild:
Friedrich Wilhelm Mundinger
Bootshaus an der Ems

21.01.2022   bis   06.03.2022


"Ausstellung zeitgenössische Kunst"


Beckum
Stadtmuseum
Markt 1

21.01. bis 06.03.2022
Paul Thierry
Die Kunst und das Leben – alles ist Pop!

Im Stadtmuseum geht es sehr rege zu – die Vorbereitungsarbeiten zur neuen Ausstellung zeitgenössischer Kunst laufen auf Hochtouren. Die Ausstellung Paul Thierry: Die Kunst und das Leben – alles ist Pop! wird am Freitag, den 21.01.2022 um 18.30 Uhr eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die größtenteils großformatigen und farbenfrohen Werke des Künstlers, der vielen Beckumerinnen und Beckumern sicherlich auch unter dem Namen Peter Bednorz bekannt ist, zu entdecken. Auf die Kunstinteressierten wartet eine Ausstellung, die einen Gegenpart darstellt zum leider momentan doch eher tristen Grau des Alltags.

Paul Thierry arbeitet vorwiegend mit der historischen Verfahren der Monotypie, stellt aber auch Arbeiten eher ungewohnter Techniken aus. Im Sinne der Pop Art spielt der Künstler mit farbigen Flächen und grafischen Strukturen. Eine Staffelung der Bildträger verwandelt ein ursprünglich zweidimensionales Bild in eine eher objekthafte Dreidimensionalität. Dabei bleibt er seinem Motto treu: Kein Tag ohne Experimente!

Bild:
Paul Thierry: Butterfly Face, 120 x 120 cm

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