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Leonie Lagrange
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

1. Prozesstag gegen Viehhändler aus Ennigerloh

In Prozess um einen Mordanschlag auf einen Viehhändler hat der mutmaßliche Drahtzieher vor dem Landgericht Münster alle Vorwürfe zurückgewiesen. Ich habe ihm nie nach dem Leben getrachtet, sagte der 57 Jahre Geschäftskonkurrent des Opfers aus Ennigerloh. Einer seiner Mitarbeiter soll den Viehhändler im nach dem Weg gefragt und ihm dann zwei Mal in den Kopf geschossen haben. Der Mann hatte das Attentat im November vergangenen Jahres schwer verletzt überlebt. Der zweite 37jährige Angeklagte, der geschossen haben soll, wollte sich am ersten Prozesstag zunächst nicht äußern. Der 57-jährige Hauptangeklagte sagte aus, der mutmaßliche Schütze habe ihn unmittelbar nach der Tat um Geld gebeten, um verschwinden zu können. Da habe er ihn aus Angst nicht angezeigt. Anstifter für die Schüsse sei er aber nicht gewesen. Das Urteil wird im Oktober erwartet.