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Jenny Heimann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Ärzte reagieren empört auf AOK-Report

Auf den AOK-Krankenhausreport reagieren viele Ärzte empört. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, spricht von einer „Prangerkultur“ der Krankenkasse. In dem Report steht, dass jährlich mehr Patienten in Krankenhäusern an Behandlungsfehlern sterben als im Straßenverkehr. Von mehr als 18.000 Toten ist die Rede. Dieses Horrorgemälde entspreche keinesfalls der Realität in den Kliniken, sagt Windhorst. Das sieht auch Werner Strotmeier, Geschäftsführer des St. Josef-Stifts in Sendenhorst, so – er hält die Zahlen für Panikmache und zweifelt sie an. Er wisse nicht, wie man auf solche Zahlen komme. Vielleicht habe man dieselben Rechenwege wie der ADAC genutzt, sagte Strotmeier. Der Standard in deutschen Kliniken sei sehr hoch, sagte uns auch der Ärztliche Direktor im Marienhospital in Oelde, Klaus Welslau. Alle Behandlungen würden gut vorbereitet.