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Simon Pannock
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

AfD-Erstarken beschäftigt auch heimische Politiker

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup ist mit dem Abschneiden seiner Partei bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern zufrieden - nicht aber mit dem Gesamtergebnis der Wahl. Die SPD erreichte rund 31 Prozent. Die rechtspopulistische AfD wurde zweitstärkste Kraft mit rund 21 Prozent, die CDU musste sich mit 19 Prozent zufrieden geben. Daldrup sieht in der sozialen Lage breiter Schichten und im schwachen Arbeitsmarkt Gründe für das Erstarken der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. Man müsse sich mehr um die soziale Gerechtigkeit im Land kümmern, sagt der Sendenhorster – und hat dabei auch die Landtagswahlen in NRW und die Bundestagswahl im nächsten Jahr im Blick. Sein CDU-Kollege im Bundestag, Reinhold Sendker aus Westkirchen, macht Parteienverdrossenheit und Verunsicherung verantwortlich für das Abschneiden der AfD. Sendker setzt auf die Regierungsarbeit der Großen Koalition, die sich jetzt nicht selbst zerlegen dürfe. Sie sollte konsequent weiterarbeiten, müsse ihr Handeln aber endlich deutlicher erklären.