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Leonie Lagrange
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Alle OP-Säle wieder einsatzbereit im St. Josef - Stift

Gute Nachrichten aus dem St. Josef-Stift in Sendenhorst: Die drei Operationssäle, in denen Ende November ein Wasserschaden entdeckt worden war, können ab Morgen wieder genutzt werden. Der Schaden konnte innerhalb von sieben Wochen behoben werden. Die Fertigstellung war ursprünglich für Mitte bis Ende Februar anvisiert worden. Wie berichtet war Wasser durch ein undichtes innen-liegendes Regenrohr in eine Zwischenwand im Flur gedrungen.

In einer Mitteilung der Klinik heißt es weiter: Statt einer umfangreichen Trocknung erfolgte ein Rückbau der feucht gewordenen Bauteile, so dass in großen Teilen der Rohbauzustand wieder hergestellt wurde. Handwerker, die auf anderen Baustellen im St. Josef-Stift tätig waren, sprangen kurzfristig ein. So wurden noch vor Weihnachten 300 Quadratmeter Trockenbau, 100 Quadratmeter Wandheizung und einer Vielzahl von  technischen Installationen fertiggestellt. 400 Kubikmeter Estrich konnten über die Feiertage trocknen, so dass die hauseigenen Maler die Zeit zwischen den Jahren bereits nutzen konnten. Anfang des Jahres starteten dann Tischler, Elektriker, Bodenleger und weitere Spezialisten.

Die Baumaßnahme im laufenden Betrieb des Zentral-OP erforderte besondere Staub- und Hygieneschutzmaßnahmen. So musste der Zugang zu den verbliebenen vier Sälen im Zentral-OP vorübergehend neu geregelt werden, zahlreiche Staubschutzwände riegelten die Baustelle hermetisch ab. Die Handwerker des St. Josef-Stifts und die Mitarbeiterinnen des hauseigenen Reinigungsdienstes Perfekt unterstützten die Abläufe flexibel und bis ins Detail. Noch am Wochenende erfolgte die Abnahme durch den Hygieniker, so dass am Montag die drei OP-Säle wieder für den Betrieb ab Dienstag gerüstet werden konnten.