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Jenny Heimann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Alltagsradwegenetz in der Stadtregion Münster

Immer mehr Menschen kommen in die Stadtregion Münster – darauf haben die Bürgermeister der angrenzenden Kommunen und der Oberbürgermeister von Münster jetzt reagiert. Sie wollen stärker als Region wahrgenommen werden und geben Impulse für eine verbesserte Mobilität sowie mehr Wohnraum und Flächen.

In Sachen Mobilität soll unter anderem ein Alltagsradwegenetz entwickelt werden, wurde heute bei einem Treffen auf Schloss Loburg in Ostbevern beschlossen. Mit dem Alltagsradwegenetz soll die Erreichbarkeit von und nach Münster erhöht werden – auf durchschnittlich 20 Kilometer. Besonders E-Bike-Fahrer sind hier angesprochen. Die Bürgermeister machen sich aber auch für eine bessere Erreichbarkeit über die Schiene stark. Unter anderem ging es um eine bessere Vertaktung der Züge, die Wiederbelebung der WLE-Strecke von Münster nach Sendenhorst, aber auch um den Ausbau der Schienenstrecke Münster-Lünen. Auch die Barrierefreiheit an den Haltepunkten soll vorangetrieben werden.

Das Thema Flächen wurde auf der Konferenz in Ostbevern ebenfalls diskutiert. Sie werden dringend gebraucht und immer stärker auch im Umland von Münster nachgefragt, hieß es. Der Oberbürgermeister von Münster, Markus Lewe, brachte es auf den Punkt: Urbaner Raum müsse neu definiert werden, sagte er.

Mehr Geld wird auch gebraucht, besonders im Hinblick auf die Flüchtlingssituation. Hier sollen sich die Beträge an den tatsächlichen Zahlen orientieren und nicht an der Statistik, sagte uns der Bürgermeister von Ostbevern, Wolfgang Annen. Man müsse auskömmlich bezahlt werden. Deshalb soll noch in diesem Monat auf einer Regionalkonferenz, an der auch der NRW-Innenminister teilnimmt, ein Forderungskatalog beschlossen werden.