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Markus Bußmann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Anschuldigungen gegen Uniklinik Münster entpuppen sich als Rufmordkampagne

Die Affäre um 13 Todesfälle nach angeblichen Behandlungsfehlern in der Herzchirurgie der Uniklinik Münster hat sich als Rufmordkampagne entpuppt. Der Lebensgefährte einer Herzchirurgin habe zugegeben, der Verfasser der anonymen Schreiben zu sein. Mit den anonymen Briefen habe er seine Partnerin unterstützen wollen, die mit der Uniklinik Münster in einen arbeitsrechtlichen Streit verwickelt war. Die Briefe waren an Angehörige von verstorbenen Patienten geschickt worden: In den Schreiben wurde behauptet, dass mehrere Patienten der Herzchirurgie gestorben seien, weil z.B. unerfahrene Ärzte bei schwierigen Transplantationen eingesetzt worden seien. Eine unabhängige Expertenkommission hat die Anschuldigungen untersucht: Das Gutachten wurde heute vorgestellt, es besagt, dass die Anschuldigungen völlig haltlos sind: Keiner der Ärzte der Uniklinik habe sich etwas zu Schulden kommen lassen.