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Leonie Lagrange
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Bürgerinitiativen kritisieren HammGas

Das Energieunternehmen HammGas will bei Ascheberg-Herbern nach Gas bohren. Die Bürgerinitiativen gegen Gasbohren aus Hamm, Herbern, Werne und Drensteinfurt üben daran scharfe Kritik: Der Energieversorger nutzt hier Gesetzeslücken im Bergrecht aus und geht nicht verantwortungsvoll mit Umweltschutz und Bürgerrechten um. Sie werfen dem Unternehmen vor, sich nicht auf Unfallszenarien vorzubereiten, wie etwa verseuchte Böden, Erdbeben oder marode Rohre -  Probleme, wie man sie aus Niedersachsen kenne. Laut HammGas geht von ihrer Fördermethode keine Gefahr aus. Mit den Bohrungen soll sogenanntes Kohleflözgas gefördert werden und zwar aus Erdschichten, die bereits zerklüftet sind. Deshalb könne man das Gas einfach abpumpen, ohne wie beim Fracking mit Druck und Chemikalien arbeiten zu müssen, heisst es vom Unternehmen. Das Gasbohren sei nur durch ein veraltetes Bergrecht möglich, das dringend modernisiert werden muss, sagt Jürgen Blümer von der Bürgerinitiative gegen Gasbohren in Drensteinfurt: