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Kerstin Pelster
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Bürgermeister fordern niedrigere Kreisumlage

Die Bürgermeister im Kreis Warendorf sehen noch Korrekturbedarf am Eckdatenpapier zum Kreishaushalt. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern sie weitergehende Entlastungen bei der Kreisumlage. Zwar wird der Kreis den Hebesatz für die Kreisumlage um zweieinhalb Prozentpunkte senken auf 36,3 Prozent senken. Da die Kommunen in diesem Jahr aber höhere Einnahmen haben als im Vorjahr, wird die zu zahlende Summe trotzdem um gut 2,6 Millionen Euro steigen. Auf diesen Mitnahmeeffekt solle der Kreis verzichten, so die Bürgermeister. Sie sehen dafür auch Möglichkeiten. So könne beim Personalbudget des Kreises gespart werden. Eine Steigerung um acht Prozent bei den Personalkosten sei nicht nachzuvollziehen, der Mehrbedarf an Personal deutlich zu hoch angesetzt, heißt es in der Stellungnahme der Bürgermeister. Und außerdem hätte der Kreis seine Sozialausgaben zu pessimistisch angesetzt. Schon in diesem Jahr liegt ja die Zahl der Hartz-4-Bedarfsgemeinschaften deutlich niedriger als in der Prognose.