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Markus Westerbeck
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Bürgermeister gegen Fracking

Die Bürgermeister im Kreis Warendorf haben sich klar gegen das sogenannte Frackingverfahren bei Erdgasbohrungen ausgesprochen. Sie haben sich heute in Drensteinfurt zu ihrer regelmäßigen Konferenz getroffen, um über das „Fracking“ und andere Themen zu reden. Beim Fracking sollen mit Hilfe von Wasser, Sand und Chemikalien unterirdische Gänge in den Boden gesprengt werden, um das Gas zu fördern. Zum Verständnis: eine Bohrung verbraucht sechs Millionen Liter Wasser und Sand und in diesem Gemisch befinden sich rund 60.000 Liter giftiger Stoffe. Diese könnten wiederum ins Trink- und Grundwasser gelangen. Diese Gefahr stehe in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen Nutzen, waren sich die Bürgermeister heute in Drensteinfurt einig. Sie haben zwar kein Veto-Recht, trotzdem wollen sie sich jetzt mit einem klaren „Nein zum Fracking“ an die Verantwortlichen wenden.