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Markus Steinacker
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Chinesische Botschaft entschuldigt sich für Hitler-Tassen

Nach dem Verkauf der versehentlich mit einer Hitler-Briefmarke bedruckten Tassen im Möbelhaus Zurbrüggen hat sich jetzt die chinesische Botschaft eingeschaltet. Das hat Geschäftsführer Christian Zurbrüggen dem Westfalen Blatt bestätigt. Ein Mitarbeiter der Botschaft habe sich telefonisch dafür entschuldigt, dass ein chinesischer Exporteur dem Möbelhaus die Hitler-Tassen verkauft habe, schreibt das Blatt in seiner heutigen Ausgabe. Demnach habe die Botschaft zuvor die Vorgänge überprüft und bestätigt, dass alle Angaben, die Zurbrüggen gemacht hatte, richtig waren. Zurbrüggen-Einkäufer hatten im vergangenen Herbst auf einer Messe in China 5.000 Kaffeetassen geordert, dabei aber die Hitler-Briefmarke übersehen. 175 Exemplare gingen schließlich in den Verkauf. 57 Tassen sind laut Zurbrüggen mittlerweile zurückgegeben worden.