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Simon Pannock
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Ein Todesopfer und Verletzte bei Glatteisunfällen im Kreis Warendorf

Auf eisglatten Straßen haben sich am zweiten Weihnachtsfeiertag zahlreiche Unfälle ereignet. Die beiden schwersten ereigneten sich am Abend gegen neun Uhr. In der Ravensberger Straße in Füchtorf verstarb eine 44-jährige Frau noch am Unfallort. Sie war mit ihrem Wagen ins Schleudern geraten - daraufhin prallte das Fahrzeug mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Auf der K 23 zwischen Hoetmar und Ennigerloh kam zur gleichen Zeit ein Wagen wegen Glatteis von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Die 48-jährige Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Eine Stunde zuvor war es auf der Warendorfer Straße in Münster zu einem Glatteisunfall gekommen. Zwei mitfahrende Kinder aus Telgte im Alter von zwei und sieben Jahren sind dabei schwer verletzt worden. Bereits am Vormittag des ersten Feiertags war bei einem ähnlichen Unfall auf der Stromberger Straße bei Oelde eine 70-jährige Frau in ihrem Wagen eingeklemmt und verletzt worden. Während der Bergung war die Stromberger Straße zweitweise nur einspurig befahrbar.

 

Auch am Sonntag haben sich seit den frühen Morgenstunden bereits mehrere Unfälle im Kreis Warendorf ereignet. Die Fahrbahnen sind aufgrund überfrierender Nässe stellenweise spiegelglatt. Einen weiteren schweren Unfall meldet am Morgen die Polizei im Kreis Gütersloh. In Borholzhausen erlitt eine 25-jährige Frau aus Ostbevern lebensgefährliche Verletzungen. Sie liegt in einer Klinik in Bielefeld. Drei weitere Insassen in dem Auto wurden zum Teil schwer verletzt. Dabei handelt es sich um zwei Männer aus Freckenhorst im Alter von 21 und 27 Jahren sowie eine 21-jährige Sassenbergerin.