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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Fabrikantenvilla und Baubetriebshof auf der Tagesordnung

Die Ahlener Politik will einen letzten Versuch unternehmen, den Abriss einer alten Fabrikantenvilla am Lütkeweg zu verhindern. Der Haupt- und Finanzausschuss folgte am Nachmittag einem  Antrag der Fraktion „Die Linke“. Seit Tagen schlägt der geplante Abriss hohe Wellen. Der Betreiber einer Altenpflegeinrichtung in der Nachbarschaft will erweitern und dafür die Villa abreissen. Rein rechtlich steht dem aktuell auch nichts im Wege. Die Villa ist in Privatbesitz und steht nicht unter Denkmalschutz. Das hatte der Landschaftsverband erst im Dezember bestätigt. In dem Antrag wird die Behörde noch einmal gebeten, die Entscheidung zu überprüfen. Eine große Erfolgsaussicht auf ein anderes Ergebnis sieht die Stadtverwaltung allerdings nicht. Auch die Planungen für einen neuen Baubetriebshof am Ahlener Güterbahnhof gehen voran. Der Haupt- und Finanzausschuss hat jetzt grünes Licht für die Planung gegeben. 500.000 Euro werden dafür jetzt bereitgestellt. Von dem Geld sollen die Planungs- und Gutachterkosten bezahlt werde. Der neue Standort wurde unter mehreren Varianten von der Verwaltung als der beste ausgewählt. Der bestehende Baubetriebshof an der Alten Beckumer Straße ist dringend sanierungsbedürftig. Um den Anforderungen eines modernen Baubetriebshofes gerecht zu werden, will die Stadt den Standort verlagern und aus einen Wohngebiet herausholen. Am Güterbahnhof würde sich die Gesamtfläche verdreifachen. Der Rat muss in der nächsten Woche noch zustimmen.