Responsive image
 
---
---
Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Führungszeugnis soll Missbrauch vorbeugen

Alle Mitarbeiter, die für das Bistum Münster in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, müssen jetzt ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis einreichen. Das ist eine Folge der Präventionsordnung, die Bischof Felix Genn in Kraft gesetzt hat. Sie soll sexuellem Missbrauch vorbeugen. Ziel dieser Präventionsordnung ist es, den Schutz junger Menschen in Pfarreien und Einrichtungen des Bistums zu erhöhen. Gleichzeitig sollen die Mitarbeiter sensibilisiert werden. Es gehe nicht darum, einen Generalverdacht gegen alle Mitarbeiter auszusprechen, heißt es in dem Anschreiben an die Mitarbeiter. Das erweiterte Führungszeugnis muß in Zukunft bei jeder Neueinstellung und alle 5 Jahre vorgelegt werden. Die Regelung gilt im Moment nur für den nordrhein-westfälischen Teil des Bistums. In Niedersachsen ist eine Regelung in Arbeit.