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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Hohe Geldstrafe für Reflex Winkelmann

Das Ahlener Sanitär-Unternehmen Reflex Winkelmann muss wegen unerlaubter Preisabsprachen eine Geldstrafe in Millionenhöhe zahlen. Eine entsprechende Mitteilung der EU-Kommission in Brüssel hat die Geschäftsführung bestätigt. Danach muss Reflex Winkelmann insgesamt 9,8 Millionen Euro zahlen. Beteiligt an den Preisabsprachen waren noch zwei Firmen in den Niederlanden und der Schweiz. Geschädigt wurden vor allem deutsche Kunden. Alle Unternehmen stellen sogenannte Wasser-Management-Systeme her. Dazu gehören zum Beispiel Entlüftungssysteme und Sicherheitsventile. Zwischen 2006 und 2008 informierten sich die Firmen unter anderem gegenseitig über geplante Preiserhöhungen auf dem deutschen Markt. Danach dehnten sie ihre Zusammenarbeit auch auf weitere 13 EU-Länder aus. Die Firmen sind geständig und akzeptieren die Strafzahlungen. Zum Teil halfen sie auch bei der Aufklärung.