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Lars Niermann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Immer mehr Fälle für die Jugendämter im Kreis

Wegen vernachlässigter oder misshandelter Kinder müssen sich immer öfter die Jugendämter im Kreis Warendorf einschalten. Daten des statistischen Landesamtes zeigen: sie müssen immer häufiger eine Einschätzung zum Kindeswohl abgeben. 371 Mal haben die Jugendämter im Kreis Warendorf im vergangenen Jahr eine Einschätzung des Wohls von Kindern und Jugendlichen vorgenommen. Das ist gemessen an der Bevölkerungszahl weniger als in NRW-Durchschnitt. Allerdings ist die Zahl dieser Verfahren im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel gestiegen. Auch die Zahl der Fälle, in denen dann tatsächlich eine akute Gefährdung des Kindeswohls festgestellt wird, hat sich von 50 auf 67 im Kreis erhöht. 85 Mal konnte allerdings auch Entwarnung gegeben werden. Hinweise auf Gefährdung des Kindeswohls kommen meist von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn des Kindes, von Polizei oder Justiz, oder auch vom Personal von Kitas und Schulen.