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Jenny Heimann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Jagdfunktionär zu Geldstrafe verurteilt

Vor dem Amtsgericht Ahlen ist am Vormittag ein NRW-Jagdfunktionär aus Sendenhorst schuldig gesprochen worden. Er muß jetzt eine Geldstrafe zahlen – wegen der verbotenen Jagd auf einen Habicht. Der gehört zu den besonders geschützten Greifvögel. 3500 Euro muß der Mann zahlen, weil er dem Habicht im vergangenen August bei Albersloh eine Falle gestellt hat. Tierschützer hatten auf dem gepachteten Grundstück des 61-Jährigen die verbotene Tierfalle entdeckt und die Polizei gerufen. Das Strafmaß jetzt entsprach der Forderung der Staatsanwaltschaft. Es ist aber niedrig genug, dass der 61-Jährige seinen Jagdschein zurückbekommen kann. Er sei beruflich darauf angewiesen – das wolle das Gericht ihm als Ersttäter nicht verbauen, hieß es in der Urteilsbegründung. Der Fall hatte auch deshalb Aufsehen erregt, weil der 61-jährige Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes NRW ist.