Responsive image

on air: 

Leonie Lagrange
---
---
Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Kammern managen Existenzgründer

NRW soll zum gründerfreundlichsten Bundesland gemacht werden – so der Plan der künftigen Landesregierung. Die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster wollen dabei helfen. Sie haben langjährige Erfahrung darin und auch die nötige Infrastruktur, sagen sie. Die Kammern wollen zum Beispiel im Projekt „1000 Euro für 1000 Gründer“ die Erstellung der Businesspläne managen. Warum die Handwerkskammer und die IHK den Politikern unter die Arme greifen wollen, hat einen Grund: die Zahl der Unternehmensgründungen auch im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region geht seit Jahren zurück. 2016 gab es knapp 7500 Firmengründungen, über 6 Prozent weniger als im Jahr davor. Ganz natürlich in Zeiten der Vollbeschäftigung und gut laufender Konjunktur, heißt es von der IHK. Neue Unternehmen, also Gründer, seien aber wichtig. Sie seien eine Triebfeder für Innovation und Fortschritt.