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Lars Niermann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Keine Prognose zu Ahlener Flüchtlingssituation

Was passiert, wenn die beiden Notunterkünfte des Landes in Ahlen schließen? Darüber hat sich Bürgermeistzer Alexander Berger mit der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg ausgetauscht. Er wollte Zahlen haben, damit er für die Stadt planen kann. Die hat er aber nicht bekommen. Die Landesbehörde sagt: Eine verbindliche Aussage zu künftigen Flüchtlingszahlen sei seriös nicht zu treffen. Dazu muss man wissen, dass die Notunterkünfte des Landes in der Westfalen-Kaserne und der Bodelschwinghschule Ende März schließen. Dort gibt es insgesamt 850 Plätze für Flüchtlinge. Sie werden zur Zeit noch auf die Unterbringungsquote der Stadt Ahlen angerechnet – wenn sie aber wegfallen, passen die Behörden den kommunalen Flüchtlingszustrom nach Ahlen an. Und dazu wollte Bürgermeister Berger so früh wie möglich Infos haben. Was er aber schonmal ausschließt, ist, dass die Stadt sich schlagartig um zugewiesene Flüchtlinge kümmern muss. Berger geht von  einer händelbaren Anzahl aus – zumindest nach heutigem Stand.