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Oliver Behrendt
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Kommunen reagieren auf falsch befüllte Biotonnen

Viele Bürger im Kreis sind - wie es aussieht - nachlässig im Umgang mit der Biotonne. Die Stadt Ahlen ärgert sich so sehr darüber, dass sie jetzt mit einer Anhebung der Müllgebühren droht, sollten die Bürger den Biomüll künftig nicht vernünftig sortieren.

Wenn der Biomüll aus Ahlen im Kompostwerk in Ennigerloh ankommt, wird dort ersteinmal mit dem Kopf geschüttelt: Auf den Hallenboden fallen massenhaft Plastiktüten, Elektro- und Metallschrott und auch Bauschutt. Das alles muss erst mühevoll aussortiert werden, bevor es weitergehen kann. Denn aus dem Biomüll soll ja eigentlich hochwertiger Kompost werden, der dann als Dünger auf Ackerflächen und auch in unseren Gärten landet.

Das Aussortieren ist teuer und zeitaufwändig, heißt es von der Stadt Ahlen. Sie will die Kosten dafür künftig der Allgemeinheit in Rechnung stellen und notfalls die Müllgebühren anheben, wenn sich nichts ändert. Ersteinmal versucht sie aber, ihre Bürger zu erziehen: Die Umweltbetriebe werden jetzt stärker kontrollieren und  falsch befüllte Biotonnen einfach stehenlassen. Sie müssen dann von den Bürgern nachsortiert werden, sonst werden sie auch beim nächstenmal nicht mitgenommen.

Auch die Gemeinde Beelen hat es satt - dort werden die Biotonnen ebenfalls jetzt ebenfalls verstärkt kontrolliert. Von dort heißt, dass die Ende vergangenen Jahres großangelegte Kontrollaktion in Zusammenarbeit mit dem Kompostwerk und der AWG Kreis Warendorf anscheinend nicht mehr wirkt: Die Bioabfallqualität sei wieder gesunken.

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