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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Kreis bekämpft Herkulesstaude

Der Riesen-Bärenklau verdrängt heimische Pflanzen und ist für Menschen nicht ganz ungefährlich. Seit 10 Jahren bekämpft der Kreis Warendorf als Untere Wasserbehörde deshalb diese Pflanze an unseren Gewässern. Erste Erfolge seien sichtbar, hieß es aus dem Kreishaus. Die weißen Blütendolden der Herkulesstaude – so wird der Riesen-Bärenklau auch genannt – fallen im Sommer besonders auf. Die Herkulesstaude ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts bei uns heimisch. Sie stammt aus dem Kaukasus. Das Problem: Sie hat keine natürlichen Feinde wie Parasiten und Fressschädlinge und breitet sich deshalb schnell aus. Jedes Jahr wird der Bärenklau entlang der Fließgewässer mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft. Für den Menschen ist die Pflanze bei Hautkontakt gefährlich. Die Haut kann bei Sonneneinstrahlung mit Verbrennungen dritten Grades reagieren. Inzwischen kommt die Pflanze nur noch vereinzelt vor – aber sie kann durchaus noch auftauchen: Wer sie sieht, sollte das beim Kreis melden.