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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Kreisumlage treibt Sendenhorst weiter ins Minus

Die Stadt Sendenhorst erwartet im kommenden Jahr ein Haushalts-Minus von knapp 1,2 Millionen Euro. Rund ein Drittel davon geht allein auf die Erhöhung der Kreisumlage zurück. Das sind Zahlen aus dem Haushaltsentwurf, den Bürgermeister Streffing gestern im Rat eingebracht hat. Ein Haushaltssicherungskonzept kann aber vermieden werden.

Die Abgaben durch Kreis- und Jugendamtsumlage machen mit allein acht Millionen Euro den mit Abstand größten Posten aus, und sie sind auch der größte Kostentreiber. Zwar habe die Stadt Sendenhorst ihre Steuerkraft in den vergangenen fünf Jahren um eine Million verbessert. Die Abgaben an den Kreis seien im gleichen Zeitraum aber noch stärker – und zwar um 1,2 Millionen – gestiegen.

Etwa 2,2 Millionen Euro wird der Bau von drei Übergangswohnheimen für Flüchtlinge kosten. Die Häuser mit jeweils sechs Wohneinheiten á 60 bis 80 Quadratmeter können später aber auch in Sozialwohnungen umgewandelt werden, sagte Streffing. Für diese Maßnahme wird die Stadt aber einen Kredit. Weitere Investitionen soll es im Bereich Straßen, Schulen und Feuerwehr geben.

Die Gewerbesteuersätze werden leicht erhöht. Die Einnahmen an dieser Stelle aber sollen trotz der Schließung der Mondi Säckefabrik stabil bleiben, erwartet Streffing.

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