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Marco Zaremba
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Kriminalität - der Kreis Warendorf ist sicherer geworden

Weniger Straftaten bei stabiler Aufklärungsquote: Die Zahlen der Kriminalstatistik für den Kreis Warendorf fallen gut aus. Der Kreis ist unterm Strich sicherer geworden: Und das gegen den Landestrend. Im Kreis geht die Zahl der angezeigten Straftaten um fünf Prozent zurück, während sie landesweit um 4 Prozent gestiegen ist. Rund 14.200 Straftaten sind im vergangenen Jahr im Kreis Warendorf angezeigt worden. Niedrigere Zahlen gab es zuletzt vor 20 Jahren. Zurückgegangen sind vor allem schwere Gewalttaten, wie schwere und gefährliche Körperverletzungen oder versuchte Tötungsdelikte, aber auch Wohnungseinbrüche, Fahrraddiebstähle oder Betrugsdelikte. Eine Zunahme gibt es allerdings bei leichteren Körperverletzungen und bei häuslicher Gewalt. Probleme bereiten der Polizei derzeit vor allem Taschendiebstähle – die haben sich fast verdreifacht – oder auch der Diebstahl von wertvollen Rohstoffen wie Metallen oder Benzin. Innerhalb des Kreises liegen die Schwerpunkte in den größeren Städten Ahlen, Beckum und Warendorf. Spitzenreiter in Sachen Sicherheit ist Wadersloh – mit 2.175 Delikten, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. In Ahlen liegt dieser Index bei knapp 7.000. Damit ist aber auch das gefährlichste Pflaster im Kreis Warendorf vergleichsweise sicher. NRW zählt im Landesdurchschnitt knapp 8.500 Straftaten pro 100.000 Einwohner.