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Marvin Konrad
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Lange Nacharbeit bei Gasbrand in Münster

Mehr als 24 Stunden nach dem Brand im Gaslager der Westfalen-AG in Münster-Gremmendorf ist die Gefahr gebannt. Bis heute Mittag dauerten die Lösch- und Sicherungsarbeiten der Feuerwehr an. Gestern gegen 11:30 Uhr war es aus bisher unbekannten Gründen zum Brand von austretendem Acetylengas gekommen. Teile der Anlage brannten ebenso wie etliche Gasflaschen. Die Feuerwehr begann einen Großeinsatz, weitere Gasflaschen wurden sofort durch Wasserwerfer gekühlt. Ein Mitarbeiter der Westfalen-AG wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, das Umfeld teilweise evakuiert. Rund 6 Kilometer Schläuche wurden verlegt, die Feuerwehr war mit bis zu 150 Mann im Einsatz. Die Kühlung der Flaschen dauerte die ganze Nacht an, erst am frühen Morgen konnten die Flaschen dann in Container umgeladen werden. Dort werden sie zur Stunde immer noch gekühlt, um die gefährliche Zersetzung des Gases durch Hitze rückgängig zu machen. Der Einsatz der Feuerwehr vor Ort wurde erst heute Mittag beendet.