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Lars Niermann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

LANUV-Ergebnisse nach Brand liegen vor

Nach dem Brand in dem Lippstädter Hartschaumwerk Ende vergangenen Monats liegen jetzt die Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, LANUV, vor. Die Rauchwolke war in unseren Kreis hineingezogen. Betroffen waren die Bereiche Ahlen, Beckum und Wadersloh. Jetzt steht fest:  Nennenswertes Gefahrenpotential geht von den Brandrückständen erstmal nicht aus. Das Landesamt LANUV hat aber ein externes Labor mit weiterführenden Untersuchungen beauftragt, teilen die beiden betroffenen Städte Ahlen und Beckum mit.

Man will sicher gehen, was den Verzehr von Obst und Gemüse betrifft. Deshalb soll das Labor die Brandrückstände in den betroffenen Bereichen auf bestimmte Dioxine und Furane untersuchen. Erst dann können gesicherte Aussagen gemacht werden. Ende nächster Woche wird mit den Ergebnissen gerechnet. Bis dahin gelten folgende Empfehlungen des LANUV: Sollte das Obst und  Gemüse sichtbar verschmutzt sein, sollte es nicht gegessen werden. Wenn man nichts sieht, auf jeden Fall gründlich waschen! Kartoffeln und Möhren im Boden können geerntet werden, aber auch sie sollten gründlich gewaschen werden.

Bei den Empfehlungen geht es auch um Ablagerungen auf Gegenständen und Flächen: Sie können normal gereinigt werden, dabei sollte man Handschuhe anziehen. Die Rückstände können dann in den Restmüll. Sollten Brandrückstände in Sandkästen gelandet sein, sollte die oberste Schicht abgetragen und entsorgt werden. Außerdem wird empfohlen den Rasen zu mähen und Wasser in Schwimmbecken oder Behältern auszutauschen und zu säubern.