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Markus Bußmann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Mehr Anfragen an Kampfmittelräumdienst

Die Experten vom Kampfmittel-Räumdienst haben im vergangenen Jahr rund 1100 Bomben in NRW entschärft, darunter auch Brand- und Splitterbomben - und noch immer liegen Tausende unentdeckt im Boden, heißt es aus dem NRW-Innenministerium. Auch im Kreis Warendorf müssen hin und wieder Bomben entschärft werden. Erst im März und April waren in Oelde Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden und in Ahlen war das im vergangenen November auf dem Gelände der Westfalen-Kaserne der Fall. Meist brauchen die Kampfmittelräumer nur wenige Minuten für die Entschärfung. Sie riskieren dabei aber ihr Leben. Dafür gebühre ihnen Respekt und Dank, betont NRW-Innenminister Ralf Jäger. Immer häufiger arbeiten die Experten auch präventiv: Sie beraten Kommunen und Bauherren und überprüfen anhand alter Luftbildaufnahmen der Alliierten, ob sich gegebenenfalls Munition oder Blindgänger im Boden befinden. 10 Prozent mehr Anfragen hat es 2015 an die Kampfmittelbeseitigungsdienste gegeben, heißt es aus Düsseldorf.  Insgesamt waren es gut 22.400. In rund 1900 Fällen wurden Granaten, Bomben oder andere Sprengmittel zufällig entdeckt. Dass mehr Bomben auf der Erde geholt werden, hat vor allem mit dem Bauboom in den Stdäten und Gemeinden zu tun.