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Markus & Ina
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Mops-Affäre beschäftigt die Stadt Ahlen weiterhin

Mops Edda beschäftigt die Stadt Ahlen weiterhin. Am kommenden Montag ist der Fall auf vier Pfoten noch einmal Thema im Finanzausschuss. Inzwischen hat die Stadt ein Rechtsgutachten eingeholt, das Eddas Pfändung begründet – und das liegt der Deutschen Presseagentur vor. Damit hat die Stadt es schriftlich, dass sie Edda pfänden und im Internet verkaufen durfte. Die Kanzlei Wolter Hoppenberg mit Hauptsitz in Hamm hat das Gutachten verfasst. Ein dreiköpfiges Team recherchierte den Mops-Fall, der international für Schlagzeilen sorgte. Auch die New York Times berichtete darüber. Das interne Gutachten enthüllt jetzt das Vorgehen der Beamten: Ende November kam es demnach "auf richterliche Anordnung hin" zu einer "Durchsuchung der Privatwohnung der Schuldnerin". Die Ahlenerin stand bei der Stadt mit 7000 Euro in der Kreide. Bei der Suche nach pfandbaren Vermögenswerten stießen die beiden Vollziehungsbeamten dann auf den Mops, Anschaffungswert 2400 Euro - und damit  war Eddas Schicksal besiegelt…Von der Kanzlei heißt es, die Pfändung sei zulässig gewesen, weil Frauchen sich "besonders hartnäckig" geweigert habe, ihre Schulden zu bezahlen. Vielmehr habe sie stattdessen auch noch den teuren Hund gekauft.. Einen Persilschein stellt die Kanzlei der Stadt mit dem Gutachten aber auch nicht aus. Von "Form- und Verfahrensfehlern" bei der Ebay-Versteigerung ist die Rede. Die seien aber nicht entscheidend, heißt es.