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Lars Niermann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Nach Familientragödie: Kind ebenfalls gestorben

Am Tag nach der Familientragödie im Dortmund-Ems-Kanal in Münster sind jetzt zwei Tote zu beklagen. Eine Mutter hat offenbar sich und ihre kleine Tochter umbringen wollen. Das Kleinkind war zwar noch von Passanten gerettet worden, ist in der Nacht aber in der Uniklinik gestorben. Inzwischen deutet alles auf einen Selbstmord hin - deshalb hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen inzwischen auch eingestellt. Eine Fremdeinwirkung oder einen Unfall können die Behörden ausschließen. Alle gesammelten Spuren, Beobachtungen und Zeugenaussagen deuten darauf hin. Unter anderem hat der Kinderwagen verdächtig nah am Ufer des Kanals gestanden, in der Nähe der Bunkerstation. Da werden die Binnenschiffe betankt. Die 31-jährige Mutter hat offenbar ihre ein bis zwei Jahre alte Tochter mit in den Tod nehmen wollen. In der Nacht ist das Mädchen dann an seinen schweren Verletzungen gestorben.