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Simon Pannock
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Obduktion ergibt Tod durch Ertrinken

Die weibliche Leiche, die Polizisten in einem Waldgebiet bei Ostbevern gefunden hatten, ist inzwischen obduziert - und jtzt steht fest: Die Frau ist ertrunken. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Nachmittag mit. Sie soll zu Wochenbeginn in Ostbevern ihren Lebensgefährten angegriffen und mit einem Stich in den Hals schwer verletzt haben. Am Dienstag hatte man sie im Wald aus einem Weiher gezogen, gaben die Ermittler bekannt. Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt bestätigte nocheinmal: Es hätten sich keine Anhaltspunkte für Gewalteinwirkung ergeben. Nach dem Messerangriff auf den Ostbeveraner hatte die Polizei gezielt nach der 37-jährigen gefahndet – und sie schließlich in dem Waldgebiet entdeckt. Dort war sie – wie es aussieht – ins Wasser gegangen, um sich umzubringen. Endgültige Gewissheit darüber wird es nicht geben. Inzwischen konnte auch der 54-jährige Mann erstmals zum Ablauf der Geschehnisse befragt werden. Er bestätigte die Vermutung der Ermittler, dass es sich um eine Beziehungstat handelt.