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Simon Pannock
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Polizei verhört Angreifer

Der 44-Jährige, der während des Hochamtes am Ostersonntag mit einem Besenstiel auf Münsters Bischof Felix Genn losgestürmt war, hat sich bei der Polizei zu dem Vorfall geäußert. Der erwerbslose und alleinstehende Mann habe von einem Streich gesprochen, den er dem Bischof habe spielen wollen, teilte die Polizei mit. Einen Angriff auf Genn habe er nach seinen Angaben nicht vorgehabt. Die Idee zu der Tat sei ihm wegen der Diskussionen zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gekommen, sagte er der Polizei. Der Mann befindet sich seit längerem in ambulanter psychiatrischer Behandlung und ist nun in einer Klinik. Die Polizei stellte klar, dass der Mann den Bischof nicht direkt attackiert hatte, sondern vor ihm stehengeblieben war. In diesem Moment sei er von Gottesdienstbesuchern überwältigt worden, die Messe wurde später fortgesetzt. Der Mann sagte bei der Anhörung weiter, er habe sich den Besenstiel in einem Baumarkt gekauft und ihn dort auch gleich kürzen lassen.