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Leonie Lagrange
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Prozess um Schmutzwasserrechnung endet mit Vergleich

Mehr als 16.000 Euro Schmutzwassergebühr für das Jahr 2016 hatte die Stadt Oelde von den Besitzern eines Einfamilienhauses gefordert. Die haben dagegen geklagt und vor dem Verwaltungsgericht einen Teilerfolg erzielt. Die Verhandlung endete heute mit einem Vergleich. Statt der ursprünglichen Forderung müssen die Kläger jetzt nur noch 7.100 Euro in Raten an die Stadt Oelde zahlen. Die ursprüngliche Forderung hätte mit über 6.000 Kubikmetern etwa dem 50-fachen des normalen Wasserverbrauchs entsprochen. Das wollten die Kläger nicht hinnehmen. Sie vermuteten die Ursache darin, dass unbemerkt ständig Frischwasser in eine Zisterne im Garten geflossen – und von dort über ein Überlaufsystem in die Kanalisation gelangt sei. Die Kläger argumentierten, dass das Überlaufwasser wie Regenwasser behandelt werden müsse und nicht wie Schmutzwasser. Dem ist das Gericht zwar nicht gefolgt. In dem Vergleich wurde die Forderung aber immerhin mehr als halbiert. Die Wasserleitungen an dem Haus wurden inzwischen so umgebaut, dass der Fehler nicht mehr auftritt.