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Kai Below
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Räte in Beckum und Sendehorst

Die Fusion der Energieversorger aus Beckum und Oelde, EVB und EVO, ist einen weiteren Schritt näher gerückt. Der Rat in Beckum hat gestern beschlossen, seinen EVB-Anteil zu erhöhen. Dem Konzern RWE sollen dafür Anteile im Wert von 3,75 Millionen Euro abgekauft werden. Damit wird nach Oelde auch Beckum die letzte Voraussetzung erfüllen. Ziel ist es, dass die beiden Kommen zusammen mehr als zwei Drittel an der fusionierten Gesellschaft halten. Bei RWE verbleiben dann 30 Prozent. Bis zum Sommer soll die Fusion jetzt von beiden Stadträten und dem RWE-Aufsichtsrat beschlossen werden. Sie kann dann rückwirkend zum Jahresbeginn in Kraft treten, sagte Bürgermeister Karl Uwe Strothmann.

In einer weiteren Abstimmung hat der Rat Beckum seinen ursprünglichen Beschluss zur Zügigkeit der Grundschulen für dieses Jahr zurückgenommen. Der Schritt wurde möglich, weil sich eine Änderung des Landesschulrechts zur Mindeststärke von Schulklassen verzögert. Einige Eltern können jetzt aufatmen. Alle Kinder, die in diesem Jahr für das erste Schuljahr angemeldet wurden, können in Beckum auf die gewünschte Schule gehen. Das Problem, wie die Erstklässler auf die Grundschulen der Stadt verteilt werden, werde sich im kommenden Jahr aber erneut stellen, so Bürgermeister Strothmann.

In Sendenhorst hat der Rat den Haushalt für dieses Jahr verabschiedet. Er hat ein Gesamt-Ausgabenvolumen von gut 20 Millionen – das erwartete Defizit von rund 700.000 Euro wird die Stadt aus ihrem Eigenkapital decken müssen. Fast jeder vierte Euro aus dem Haushalt wird für Investitionen ausgegeben. Große Einzelmaßnahmen sind zum Beispiel der Hochwasserschutz an der Werse in Albersloh, die Erschließung des Gewerbegebiets Ostheide, und vor allem der Bau einer Sporthalle in Albersloh. Hierfür werden in den Haushaltsjahren 2013 und 2014 insgesamt 3,4 Millionen Euro bereitgestellt. Noch in diesem Jahr soll auch mit dem Bau begonnen werden. Der Rat hat sich mehrheitlich für den Entwurf eines Münsteraner Architektenbüros entschieden. Die Stadt will im Gespräch mit den Planern aber noch weitere Einsparungen erzielen.

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