Responsive image

on air: 

Simon Pannock
---
---
Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Rathauspositionen zu Asylunterkünften, Baugebieten und Stadtstraße

50 bis 60 Plätze für die Unterbringung von Asylbewerbern will die Stadt Warendorf im kommenden Jahr schaffen. Sie will damit den stetig steigenden Zuzug von Asylbewerbern bewältigen, hieß es heute bei einem Pressegespräch im Rathaus. Von aktuell 135 Asylbewerbern in Warendorf sind allein 14 in den vergangenen sechs Wochen gekommen. Die Stadt ist deshalb permanent auf der Suche nach Wohnungen und Häusern, die sie zu diesem Zweck anmieten kann. Die Unterbringung soll weiter dezentral erfolgen und nicht in großen Sammelunterkünften. Am Alten Münsterweg soll eine Unterkunft neu gebaut werden.

Bei der Entwicklung neuer Baugebiete will die Stadt Warendorf auch die demographische Entwicklung im Auge behalten. diese Linie vertrat Bürgermeister Jochen Walter bei dem Pressegespräch. Statt auf die Erschließung von Neubaugebieten in Randlagen setzt die Verwaltung eher auf Verdichtungsmaßnahmen. Aktuell gebe es Baugebiete am alten Friedhof in Freckenhorst, am Friedhof in Warendorf und am Alten Münsterweg – dort, wo auch die neue Asylbewerberunterkunft entstehen soll.

Weiteres Thema beim Pressegespräch war die Stadtstraße Nord. Sie sei ein verkehrspolitischer Torso, sagte Bürgermeister Walter heute bei. Die Stadt habe viel Zeit verloren, weil der Bau der Stadtstraße lange von dem der Umgehung B64n abhängig gemacht worden sei. Man brauche die Stadtstraße aber so oder so, sagte Walter. Deshalb will Walter jetzt den Lückenschluss zwischen B64 und Milter Straße beschleunigen und dem Rat einen sogenannten „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ vorschlagen – unabhängig von einer Förderzusage des Landes.