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Jörn Ehlert
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Raubmord oder Auftrag? Verler steht ab Freitag vor Gericht in Bielefeld

Ein 29-Jähriger Verler ist wegen Mordes angeklagt und steht ab Freitag vor dem Landgericht Bielefeld. Heiligabend letztes Jahr soll er eine Ärztin und ihren Bruder mit je elf Messerstichen in ihrer Villa in Gütersloh getötet haben.

wirklich handfeste Beweise hat die Anklage nicht: Eine Tatwaffe gibt es nicht, auch kein Geständnis. Laut Verteidiger Carsten Ernst handele es sich "bis auf die Zeugenaussage" um einen reinen Indizienprozess. Und auch die sei wohl nicht unwiderlegbar. Gefunden wurden die DNA-Spuren von dem 29-Jährigen Mann aus Verl unter den Fingernägeln der Ärztin. Seine Fingerabdrücke waren auf einer Flasche Wein, die man am Tatort gefunden hat. Das sei aber ein Geschenk gewesen, das er an Heiligabend bei der Familie vorbeibrachte, heißt es in einer Aussage des Angeklagten. Er kannte die Familie, war auch Patient bei der Ärztin. Das geht unter anderem aus den tagebüchern des toten Bruders der Ärztin hervor. Am 1. Weihnachtsfeiertag hatte der mutmaßliche Täter mit der Tochter der Ärztin einen Spaziergang gemacht, die ebenfalls in Verl lebt.Zudem hat man 1100 Euro gefunden, die in der Nähe von Verl vergraben waren. Auch auf diesen konnten die Ermittler DNA-Spuren des Verlers finden.Ermittelt wird aber noch in eine andere Richtung: Beim Erbe der Ärztin soll es sich um einen hohen sechsstelligen Betrag handeln sowie eine Immobilie in der besten Lage von Gütersloh. Das Erbe als Tatmotiv könne daher nicht ausgeschlossen werden.

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