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Lars Niermann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Risiko für Einkommensarmut im Kreis unterdurchschnittlich

Jeder Sechste in NRW hatte im vergangenen Jahr ein so geringes Einkommen, dass er oder sie von Armut bedroht war. Laut den Landesstatistikern waren es 16,3 Prozent aller Einwohner. In Münster und den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf liegt die Quote deutlich darunter. Hier bei uns liegen 13,6 Prozent der Menschen unterhalb der sogenannten Armutsgefährdungsschwelle. Die wird am mittleren Einkommen der Bevölkerung gemessen. Bekommt man weniger als 60 Prozent des Durchschnitts, ist man von Einkommensarmut bedroht. Bei Singles in NRW etwa sind das alle, die weniger als knapp 920 Euro im Monat verdienen. In unserer Region ist der Anteil der Gefährdeten im Vergleich zu 2014 leicht zurückgegangen. Auf Landesebene sieht das anders aus: hier steigt die Zahl seit mehr als einem Jahrzehnt. Gestiegen ist vor allem die Zahl der Rentner unter den Betroffenen – und die von Menschen, die wegen Familie oder Gesundheit nicht mehr arbeiten.