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Ina Atig
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Rund 80 Silvestereinsätze für die Polizei

Die Polizei musste am Silvesterabend und Neujahrsmorgen kreisweit zu rund 80 Einsätzen ausrücken. Es sei einiges los gewesen, hieß es auf unsere Nachfrage. Schlimme Vorfälle hat es demnach aber nicht gegeben. Meist drehte es sich um Schlägereien, Beleidigungen und Ruhestörungen. Bereits um 21.20 Uhr hatten in Ahlen Menschen wegen einer  Silvesterrakete auf der Keplerstraße Streit. Bei der Auseinandersetzung verletzten sich sechs von ihnen leicht. Kurz vor Mitternacht kam es in Diestedde zu einer Schlägerei mit einem ungebetenen Partygast.  In Warendorf wurde um 00.10 Uhr auf der Oststraße ein 45-jähriger von drei unbekannten Männern mehrfach ins Gesicht geschlagen. Weitere Einsätze wegen Schlägerein gab es in Dolberg, Sendenhorst und Oelde. In Ahlen fühlte sich gegen 3 Uhr ein Mann von einer Silvesterparty gestört. Im Laufe der Auseinandersetzung mit dem 28-jährigen Gastgeber schlug der Mann mit einem Besenstiel zu und schubste ihn die Treppe herunter. Dabei verletzte sich der Ahlener leicht.

In Ahlen wurde am Neujahrsmorgen außerdem ein 57-jähriger Mann schwer verletzt. Ein Kanonenschlag war an der Friedrich-Ebert-Straße in seiner Hand explodiert, der Mann musste im Krankenhaus sofort operiert werden.

Auch einige Brände hat es im Kreis an Silvester gegeben. In Neubeckum fing eine Mülltonne Feuer. Durch die Hitze wurde die Fassade eines Mehrfamilienhauses beschädigt, hieß es heute früh auf unsere Nachfrage von der Leitstelle Feuer- und Rettungswesen. Sie verzeichnete insgesamt 15 kleinere Einsätze.

Außerdem leisteten Feuerwehr und Rettungsdienst aus unserem Kreis überörtliche Hilfe bei einem Brand in Rheda-Wiedenbrück. Dort hatte eine verirrte Silvesterrakete für Feuer in einem Hochhaus gesorgt. Sechs Menschen wurden verletzt, das Hochhaus musste evakuiert werden. Aus dem Kreis Warendorf rückten ein Notarzt-, zwei Rettungs- und ein Krankenwagen nach Rheda aus.