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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Säuglingstod von Diestedde - Angeklagte ändert ihr Aussage

Vor dem Landgericht Münster ist der Prozess um den Säuglingstod von Diestedde im vergangenen September fortgesetzt worden. Dabei hat die angeklagte 19 Jahre alte Mutter des Kindes ihre Aussage vom ersten Prozesstag zum Teil korrigiert. Die Frau hat zugegeben, das Schlafmittel und das Antidepressivum in die Babynahrung gemischt zu haben. Laut Gerichtsmedizin war das Medikamentencocktail für den drei Monate alten Jungen tödlich. Sie habe dem Kind aber nichts antun wollen, sagte die Angeklagte. Sie wollte nur dass es ruhig ist. Sie sei überfordert gewesen. Widersprüchlich Angaben gab dazu, wann das tödliche Schlafmittel beschafft wurde. Die Angeklagte sagte Anfang des Jahres – die vor Ort ansässige Apotheke gab an, das Mittel am Tag vor dem Todesfall an eine junge Frau verkauft zu haben. In der Verhandlung kam auch heraus, dass die Angeklagte zur Tatzeit erneut schwanger war. Die Vaterschaft ist offen. Das ungeborene Kind ließ sie später abtreiben. Ihr damals neuer Freund konnte aber nicht der Vater sein. Er gab an, er hätte beide Kinder akzeptiert. Sie hätten der Beziehung nicht im Weg gestanden. Der Prozess wird am 30. August fortgesetzt.

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