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Markus Bußmann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Schreckschusswaffe bleibt verschwunden

Am vorletzten Freitag hatten sich zwei Gruppen von Jugendlichen in Warendorf einen bewaffneten Streit geliefert. Nach ausführlichen Vernehmungen hat die Polizei die Vorfälle am Warendorfer Krankenhaus jetzt aufgeklärt. Die beiden Gruppen aus Hoetmar und Freckenhorst hatten sich getroffen, um eine angebliche Beleidigung zu klären. Insgesamt neun junge Männer zwischen 15 und 22 Jahren trafen aufeinander. Es kam zum Streit, bei dem die Hoetmarer Gruppe mindestens eine Schreckschusspistole zog und mehrmals schoss. Sie zwang die andere Gruppe auf den Boden und schlug und trat auf sie ein. Als die Hoetmarer Gruppe auf Motorrollern davon fuhr, folgte ihnen ein 19jähriger in seinem Auto. Er prallte gegen einen der Roller, die beiden Männer darauf stürzten. Am Ende des Abends mussten mehrere Leichtverletzte verarztet werden. Die benutzten Waffen bleiben verschwunden, ihre Besitzer schweigen.