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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Sicherheitslücke "Heartbleed" stammt aus dem Münsterland

Die neue, große Sicherheitslücke im Internet sorgt auch heute für Gesprächsstoff: Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg soll der US-Geheimdienst NSA seit Jahren von der Lücke wissen und sie auch ausgenutzt haben. und auch im Netz schlagen die Wellen hoch. Schuld an der Internet-Sicherheitslücke „Heartbleed“ soll ein Programmierer aus dem Münsterland sein. Der gebürtige Oelder soll damals als Student der Fachhochschule Münster an der kostenlosen Sicherheitssoftware gearbeitet haben. Sein Programmierfehler führte dazu, dass Millionen User ihre Passwörter ändern mussten. Online-Portale wie Facebook und Google nutzen diese Software. Entwarnung gibt es aber für die Bankkunden in der Region. Das Rechenzentrum GAD habe bestätigt, dass keine kundenbezogenen Dienste betroffen sind, heißt es von der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf. Gleiches gilt für die Vereinigte Volksbank in Telgte und die Volksbank Oelde-Ennigerloh-Neubeckum, deren Online-Banking über das gleiche Rechenzentrum läuft. Die Sparkassen Münsterland-Ost und Beckum-Wadersloh geben ebenfalls Entwarnung. Bei der Finanzinformatik, dem Rechenzentrum der Sparkassen, sei die fehlerhafte Software nicht eingesetzt worden.