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Markus Steinacker
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Streit über Container für Flüchtlinge

Flüchtlinge haben ein Recht auf Sicherheit: So reagiert die Kreisverwaltung auf den indirekten Vorwurf, man habe im Fall der Sendenhorster Flüchtlings-Container übertrieben gehandelt. Das sei haltlos, so ein Sprecher des Kreises. Die Stadt Sendenhorst hatte zur Unterbringung von Flüchtlingen Container angemietet. Die sind aber nicht genehmigungsfähig. Ende September seien durch das Land bei der Unterbringung von Flüchtlingen Erleichterungen geschaffen worden, heißt es aus dem Kreishaus. Zuvor waren nur feuerhemmende Container erlaubt. Nun regelt der Erlass, dass der zweite Rettungsweg ein Mindestmaß von 90 xl 120 Zentimeter haben muss. Darauf sei die Stadt Sendenhorst am 2. Oktober hingewiesen worden. Die Baugenehmigung Mitte November gab es mit ausdrücklichem Hinweis zur Fenstergröße. Die Stadt Sendenhorst habe sich trotzdem für die Anschaffung der Container mit zu kleinen Fensterabmessungen entschieden. Daher sei es mehr als unverständlich, den schwarzen Peter jetzt beim Kreisbauamt zu suchen, heißt es abschließend.