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Joschka Heinemann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Trauma-Ambulanz für Betroffene der Amokfahrt in Münster

Nach der Amokfahrt von Münster versuchen die Mitarbeiter der beiden Kiepenkerl-Restaurants in der Innenstadt von Münster, wieder in den Alltag zurückzukehren: morgen Mittag wollen beide Restaurants wieder öffnen. Auch wenige Tage danach bleiben aber viele Fragen noch offen. So ist es weiterhin unklar, warum der offenbar psychisch kranke Mann ausgerechnet vor diesen beiden Traditionsgaststätten am Kiepenkerl in die Menschenmenge steuerte. Der Bischof von Münster hat inzwischen auch ein Beileidsschreiben von Papst Franziskus erhalten, dieser zeigte sich sehr bestürzt, hieß es. Die Uni Münster hat jetzt auch eine Trauma-Ambulanz eingerichtet. Betroffene und Angehörige können sich dort melden – bei der telefonischen Sprechstunde. Täglich zwischen 12 und 13 Uhr ist sie besetzt (Telefonnummer: 0251-8334132). Zwei Psychotherapeuten wollen Tipps geben, wie ein solches Trauma verarbeitet werden kann. Auch wollen sie über weitere Anlaufstellen informieren. Das Angebot geht bis Ende April. Bei der Amokfahrt am Samstagnachmittag in Münster starben zwei Menschen, fünf weitere ringen weiterhin um ihr Leben. Der offenbar psychisch kranke Amokfahrer erschoss sich danach. Nach Einschätzung des Oberürgermeisters, Markus Lewe, hätte die Amokfahrt nicht verhindert werden können. Zwar hätten die Gesundheitsbehörden den Mann gekannt, es habe allerdings zwischen 2015 und 2016 nur sporadische Kontakte gegeben, sagte Lewe heute bei einer Pressekonferenz.

 

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