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Oliver Behrendt
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Westfalenkaserne wird doch keine Notunterkunft

Während sich Oelde darauf einstellt, etwa 200 Flüchtlinge in einer Notunterkunft am Landhagen aufzunehmen, sind Pläne für eine solche Einrichtung in Ahlen geplatzt. In der Westfalenkaserne können kurzfristig keine Flüchtlinge untergebracht werden, heißt es von der Stadt. In zwei Wohnblöcken sollte eine Notunterkunft für bis zu 350 Menschen entstehen. Am Nachmittag bekam die Stadt aber unerwartet Nachricht vom Bundeswehr-Landeskommando: Die Voraussetzungen für eine Notunterkunft müssten langfristig geklärt werden. Eine schnelle, provisorische Lösung werde nicht unterstützt. Die Stadt Ahlen wurde aufgefordert, schon angelieferte Bauzäune und ein Verpflegungszelt wieder abzubauen. Bürgermeister Ruhmöller zeigte sich fassungslos. Dieser Gesinnungswandel erschließe sich ihm nicht, sagte er. Die Bezirksregierung wurde informiert und will jetzt das Gespräch mit der Bundeswehr suchen.