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Lars Niermann
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Archiv der Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Westfalenkaserne wird doch Notunterkunft

Die Ahlener Westfalenkaserne soll schon in zwei Wochen Notunterkunft für Flüchtlinge werden. Das haben das Landeskommando NRW und die Stadt Ahlen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gegeben. Ab dem 10. Oktober sollen dort 350 Flüchtlinge untergebracht werden. Die Unterbringung stand einige Tage infrage, teilweise wurden schon getroffene Vorbereitungen wieder zurückgenommen, dann wiederum gab es doch wieder Gespräche. Vom Landeskommando NRW wurden als Ursache dafür jetzt reine „Kommunikationsfehler“ genannt. Noch am Dienstag wurde ein Stopp der Vorbereitungen befohlen, damit sei die Entscheidung an sich aber zu keinem Zeitpunkt zurückgenommen worden. Die Unterbrechung sei hohen Sicherheitsanforderungen geschuldet gewesen, hieß es. Die Vorbereitungen laufen jetzt weiter, die Stadt attestiert der Bausubstanz der Kaserne einen „sehr, sehr guten Zustand.“ Die Unterbringung sei deutlich besser als die in einer Turnhalle.Und die Sicherheitsprobleme werden jetzt gelöst.