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Lars Niermann
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Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Mops Edda aus Ahlen erneut vor Gericht

Vor dem Landgericht Münster geht es ab heute Mittag um den Fall Mops Edda. Der Hund war Ende letzten Jahres von der Stadt Ahlen gepfändet und dann im Internet verkauft worden. Die Käuferin zog danach vor Gericht – Im Februar/März wurde die Sache dann publik und sorgte weltweit für Schlagzeilen.

Gepfändet wurde die Mopsdame „Edda“ damals bei einer Familie, die Schulden bei der Stadt Ahlen hatte. Ein städtischer Mitarbeiter hatte danach die Idee, den Hund über Ebay zu verkaufen. Er sei kerngesund, hieß es in der Anzeige. Eddas neue Besitzerin – eine Polizistin aus Wülfrath – sah das allerdings nicht so. Sie klagte gegen die Stadt Ahlen und einen ihrer Mitarbeiter, weil sie sich getäuscht fühlte. Kaufpreis und Tierarztkosten will sie erstattet bekommen, und sie will auch prüfen lassen, ob die Pfändung des Hundes überhaupt rechtens war.

Seit 13 Uhr verhandelt die Zivilkammer des Landgerichts Münster über „Edda“, die jetzt Wilma heißt und über die auch schon die New York Times berichtet hat.