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Oliver Behrendt
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Nachrichten aus dem Kreis Warendorf

Ein Jahr Groko: Bundestagsabgeordnete ziehen Bilanz

Ein Jahr Große Koalition: Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker und der SPD-Mann Bernhard Daldrup ziehen Bilanz der Zusammenarbeit in Berlin.

Sendker spricht von schwierigen Rahmenbedingungen – für die Bürger habe man aber viel erreicht. Viel unnötiges Theater, häufig äußerst schwierige Koalitionsdebatten, Chaostage in der Union und allzu hektische Profilierungsgebärden des Koalitionspartners SPD: Das alles hat Reinhold Sendker genervt. Aber in der Sache zieht der Westkirchener eine positive Bilanz. Und das komme auch den Bürgern im Kreis Warendorf zugute. Der CDU-Politiker nennt Beispiele: den Ausbau des schnellen Internets und die enormen Fördermittel, die dafür in den Kreis fließen. Positiv sieht er außerdem die Initiativen zum Wohnungsausbau, das Gute-Kita-Gesetz und andere familienpolitische Verbesserungen. Ebenso die Mittel, die in die „Innere Sicherheit“ fließen. Davon könne auch der Kreis profitieren, dafür wolle er sich einsetzen. Für Sendker wichtig ist außerdem, dass die Groko die Kommunen finanziell entlastet hat. Auch die Bilanz des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Berhard Daldrup fällt überwiegend postiv aus. Auch er sieht in der Arbeit in Berlin einen Gewinn für den Kreis Warendorf. Seit 2013 habe der Kreis Warendorf rund 95 Millionen Euro vom Bund für Städtebau-, Wirtschafts- und Kulturförderung erhalten, so Daldrup. Die Große Koalition nehme zudem bundesweit Milliarden Euro für Sozialausgaben in die Hand und da gelte ein besonderes Augenmerk jungen Familien - siehe Starke-Familien-Gesetz. Hier sind beide Politiker einer Meinung.  Außerdem seien im Kreis allein bis Ende 2018 fast 250 Anträge für Baukindergeld bewillig worden, so Daldrup.